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Run auf den Boston Marathon

Ein Jahr nach dem Anschlag haben sich für den Marathon in Boston 35'660 Personen angemeldet – 9000 mehr als im Vorjahr. Tausende Polizisten sollen für Sicherheit sorgen.

Einzelne Läufe haben bereits stattgefunden: Frauen konkurrieren in Boston über die Distanz von einer Meile. (19. April 2014)
Einzelne Läufe haben bereits stattgefunden: Frauen konkurrieren in Boston über die Distanz von einer Meile. (19. April 2014)
Keystone
Zum ersten Jahrestag des Anschlags auf den Bostoner Marathon kamen am Wochenende rund 3000 Menschen zu einem Fototermin der US-Zeitschrift «Sports Illustrated» zusammen, darunter auch Opfer des Bombenanschlags.
Zum ersten Jahrestag des Anschlags auf den Bostoner Marathon kamen am Wochenende rund 3000 Menschen zu einem Fototermin der US-Zeitschrift «Sports Illustrated» zusammen, darunter auch Opfer des Bombenanschlags.
Keystone
Der diesjährige Boston-Marathon am 21. April findet unter drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Zahlreiche uniformiere und zivile Sicherheitskräfte werden bei dem prestigeträchtigen Lauf entlang der Strecke postiert sein. Hinzu kommen 100 Kameras und 50 Beobachtungsposten.
Der diesjährige Boston-Marathon am 21. April findet unter drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Zahlreiche uniformiere und zivile Sicherheitskräfte werden bei dem prestigeträchtigen Lauf entlang der Strecke postiert sein. Hinzu kommen 100 Kameras und 50 Beobachtungsposten.
Keystone
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Ein Jahr nach dem tödlichen Terroranschlag in Boston startet heute der 118. Marathon der Stadt unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. «Es wird deutlich mehr Polizei präsent sein», kündigte der Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, in Interview des Senders CBS an. Doch solle der Lauf nicht einem Rennen durch eine militarisierte Zone gleichen. Die Sicherheitsmassnahmen seien ausgewogen, sagte Patrick.

3500 Polizisten - doppelt so viele wie im Vorjahr - sowie 600 Nationalgardisten und 3500 Angehörige privater Sicherheitsdienste sollen das Sportereignis in der US-Ostküstenstadt absichern. Mit 35'660 Teilnehmern haben sich in diesem Jahr 9000 Läufer mehr angemeldet als im Vorjahr.

Am 15. April 2013 waren bei einem Doppelanschlag drei Menschen getötet und 264 verletzt wurden. Zwei aus einer tschetschenischen Familie stammende Brüder hatten die Sprengsätze in der Nähe des Zieleinlaufs gezündet. Der eine Täter wurde auf der Flucht getötet, der andere festgenommen.

In diesem Jahr wurden mehr als 100 Überwachungskameras an der Laufstrecke montiert, etwa 50 sogenannte Überwachungspunkte wurden in der Nähe des Zieleinlaufs eingerichtet, wo die Bomben im vergangenen Jahr explodierten.

Von dort aus sollen die Zuschauer beobachtet werden. Diesen wurde geraten, keine Kinderwägen oder Rucksäcke mitzubringen. Die Läufer sind gehalten, ihre Habseligkeiten in durchsichtigen Plastiktüten aufzubewahren. Gezielte Drohungen gebe es aber nicht, sagte Patrick. «Wir sind sehr gut vorbereitet, und wir sichern den Menschen so weit wie möglich zu, dass es ein lustiger Tag wird und ein sicherer.»

AFP/AP/mrs

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