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Razzia bei Flirt-App Lovoo

Mit Rammbock und Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten stürmten heute die Büros von Lovoo. Drei Personen wurden verhaftet.

Lovoo wird vorgeworfen, durch falsche Frauen-Profile Kunden betrogen zu haben. (Archivbild)
Lovoo wird vorgeworfen, durch falsche Frauen-Profile Kunden betrogen zu haben. (Archivbild)
Lovoo

Heute früh stürmten Beamte des deutschen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft den Firmensitz des Dating-App-Anbieters Lovoo in Dresden, den Hauptsitz in Berlin sowie die Wohnungen der Geschäftsführer, wie Bild.de berichtet.

Das Unternehmen lancierte 2011 eine App in Deutschland, durch welche mittlerweile 50 Millionen Nutzer weltweit lokal nach ihrer Liebe suchen können. Mit einer verwandten App wurden zudem die Funktionen von Tinder nachgeahmt.

Betrug durch Fake-Profile

Lovoo steht seit 2015 unter dem Verdacht des Betrugs. Dies berichtete letzten September die Fachzeitschrift «c't», nachdem ihr Unterlagen zugespielt worden waren. So soll die Firma eigenhändig falsche Profile von Frauen erstellt haben. Da einige Funktionen, wie beispielsweise das Senden von Nachrichten, kostenpflichtig sind, konnte den Kunden so viel mehr Geld in Rechnung gestellt werden.

Ein Mitarbeiter sowie die Firmengründer Björn und Benjamin Bak wurden bei der Razzia, bei der die Polizisten mit Rammbock und Maschinenpistolen ausgestattet waren, festgenommen. Sie dementieren die Anschuldigungen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber Bild.de, dass die Razzia im Zusammenhang mit den Vorwürfen von 2015 steht.

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