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Protestcamp auf dem Berner Bundesplatz

Aktivisten haben vor dem Bundeshaus zwei Dutzend Zelte aufgestellt. Was sie damit erreichen wollen.

Flüchtlingsaktivisten haben am Donnerstagabend ein Protestcamp auf dem Bundesplatz in Bern errichtet. Sie stellten gut zwei Dutzend Zelte auf, um ihre Solidarität mit den Menschen aus dem geräumten Flüchtlingscamp Idomeni zum Ausdruck zu bringen.

Die Polizei liess die Aktivisten zunächst gewähren, wie der Augenschein eines sda-Reporters ergab. Polizisten verfolgten das Geschehen aus Distanz. Die Organisation «Open Eyes Balkanroute» teilte mit, der Protest richte sich gegen die Räumung des Flüchtlingscamps an der mazedonisch-griechischen Grenze.

«Freedom of Movement for everyone»

Zugleich setze man ein Zeichen gegen die Schweizer Migrationspolitik, die mitverantwortlich sei für den Tod von Menschen an Grenzen. «Wir wollen dem Prozess des Unsichtbarmachens entgegentreten und unseren Protest auf diesen symbolträchtigen Platz tragen», erklärte die Aktivistin Manuela Fischer gemäss Communiqué.

Gegen 22.15 Uhr verliessen die Aktivisten den Bundesplatz und zogen alle zusammen via Spitalgasse und Bollwerk zur Reitschule. An der Spitze des schätzungsweide 80-köpfigen Zugs trugen Aktivisten ein Transparent mit der Aufschrift «Freedom of Movement for everyone». Eine Polizistin und ein Polizist begleiteten den Umzug.

SDA/woz

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