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Polizisten verhindern Sturm auf Nato-Hauptquartier

Hunderte Friedensaktivisten versuchten das Nato-Hauptquartier in Brüssel zu stürmen. 600 Beamte traten den Demonstranten mit unzimperlichen Methoden entgegen.

Polizisten und Aktivisten liefern sich Katz und Maus-Spiel: Hauptsitz der Nato in Brüssel.

Hunderte Nato-Gegner haben gestern versucht, den Sitz der Militärallianz in Brüssel zu stürmen. Die Demonstranten, die sich in kleine Gruppen aufgeteilt hatten, wurden durch ein starkes Polizeiaufgebot an ihrem Vorhaben gehindert.

Rund 200 Demonstranten wurden festgenommen. Insgesamt beteiligten sich etwa 500 Menschen an dem Protest, zu dem die belgische Organisation Action pour la Paix (Aktion für den Frieden) aufgerufen hatte.

600 Polizisten im Einsatz

In Gruppen von je rund einem Dutzend Menschen überquerten einige Demonstranten das Gelände hinter dem Nato-Sitz und versuchten dort, an den Absperrgittern vorbeizukommen. Etwa hundert Beamte, darunter auch berittene Polizei, stellten sich ihnen jedoch in den Weg. Nach Angaben eines Beamten waren bis zu 600 Polizisten im Einsatz.

Der Protest richtete sich nach Angaben der Organisatoren gegen die Nato als «Gefahr für den Weltfrieden». Knapp zwei Monate vor dem Nato-Gipfel in Chicago wollte die Gruppe demnach ein Zeichen gegen internationale Militäreinsätze setzen.

«Wir wollen keinen Raketenschutzschild, keinen Nato-Einsatz in Libyen oder in Afghanistan und auch keine Nuklearwaffen», sagte ein Sprecher von Action pour la Paix.

dapd/mrs

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