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Playmate des Jahres ist erstmals angezogen

Der Nackt-Stopp beim «Playboy» ging ebenso in die Geschichte ein, wie die erstmals unverhüllte Marilyn Monroe. Nun wurde das Playmate des Jahres präsentiert – in Kleidern.

Geht angezogen in die Geschichte ein: Eugena Washington. (11. Mai 2016)
Geht angezogen in die Geschichte ein: Eugena Washington. (11. Mai 2016)
John Salangsang, Keystone
Der Gewinn von Eugena Washington: Ein Fiat 124 Spider und 100'000 Dollar. (11. Mai 2016)
Der Gewinn von Eugena Washington: Ein Fiat 124 Spider und 100'000 Dollar. (11. Mai 2016)
John Salangsang, Keystone
Washington ist Model und Schauspielerin aus Kalifornien. (11. Mai 2016)
Washington ist Model und Schauspielerin aus Kalifornien. (11. Mai 2016)
John Salangsang, Keystone
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Der «Playboy» hat am Mittwoch das erste Playmate des Jahres nach dem Nacktfoto-Stopp beim legendären Herrenmagazin vorgestellt. Eugena Washington, Model und Schauspielerin aus Kalifornien, zeigte sich den Fotografen vor der Playboy Mansion von Gründer Hugh Hefner.

Beim Anwesen in Los Angeles posierte die 31-Jährige vor ihrem Gewinn – einem Fiat 124 Spider. Zudem erhält sie 100'000 Dollar. Washington ist erst das dritte schwarze Playmate des Jahres von insgesamt 57 in der Geschichte des Magazins. Im Dezember war sie als Playmate des Monats erstmals auf dem Cover des Magazins zu sehen.

Zum vierten Mal ohne Nackedei

Als Playmate des Jahres wird sie die Juni-Ausgabe des Magazins zieren – es ist das vierte Mal, dass das Cover ohne ein vollkommen nackt zu sehendes Model erscheint.

Das Magazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets «völlig überholt». Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Vom Tabu-Bruch zum Traditions-Bruch

Mit den Abbildungen von vollkommen nackten Frauen hatte der «Playboy» ein Tabu gebrochen, seine erste Ausgabe 1953 mit einer komplett unverhüllten Marilyn Monroe war dabei gleich ein doppelter Coup.

Es folgten weitere Fotos von Stars wie Kim Basinger, Madonna oder Sharon Stone – oder Bilder der Fotografen Helmut Newton und Annie Leibovitz, die für immer mit dem «Playboy» verbunden bleiben werden.

Doch in den vergangenen Jahren verlor das Magazin stetig an Auflage. Nach einem Hoch von sieben Millionen im Jahr 1972 sank sie auf zuletzt etwa 800'000. Das Beil für die expliziten Nackt-Fotos im Magazin fiel in Abstimmung mit Hugh Hefner. Der Internetauftritt des «Playboy» ist schon seit August 2014 völlig frei von solchen Fotos.

SDA/chk

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