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Plan für Sprengung an der Gotthardlinie steht

Am Montagmittag werden bei der Gotthardbahnlinie in Gurtnellen 2500 Kubikmeter Gestein weggesprengt. Dies ist zehnmal so viel wie bei der letzten Sprengung im März. Das Gebiet wird weiträumig abgesperrt.

Am Tag danach: Blick aus dem Helikopter auf das Gebiet des Felssturzes. (6. Juni 2012)
Am Tag danach: Blick aus dem Helikopter auf das Gebiet des Felssturzes. (6. Juni 2012)
Keystone
Bereitet die Sprengung vor: Der SBB-Geologe Marc Hauser im Felssturzgebiet bei Gurtnellen. (6. Juni 2012)
Bereitet die Sprengung vor: Der SBB-Geologe Marc Hauser im Felssturzgebiet bei Gurtnellen. (6. Juni 2012)
Keystone
Vor Ort: Spezialisten besprechen das weitere Vorgehen. (5. Juni 2012)
Vor Ort: Spezialisten besprechen das weitere Vorgehen. (5. Juni 2012)
Keystone
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Nach dem Felssturz vom vergangenen Dienstag in Gurtnellen steht nun der Sprengtermin fest. Am Montag, 18. Juni 2012, um 12.30 Uhr sollen in Gurtnellen rund 2500 m3 Fels oberhalb der derzeit gesperrten Gotthardbahnlinie weggesprengt werden. Dies teilt die SBB heute in einer Medienmitteilung mit.

Diese Gesteinsmenge ist von Geologen und weiteren Fachleuten als absturzgefährdet eingestuft worden und muss deshalb aus Sicherheitsgründen abgesprengt werden. Erst nach erfolgter Sprengung und weiteren Sicherungsarbeiten kann mit den eigentlichen Aufräum- und Instandstellungsarbeiten an der Gotthardbahnlinie begonnen werden.

Keine Sprengmatten zur Abschirmung

Die zu sprengende Felsmasse ist rund zehnmal grösser als jene im März 2012, als am fast selben Ort Sprengarbeiten durchgeführt worden sind. Aus diesem Grund können auch keine Sprengmatten zur Abschirmung eingesetzt werden, und das Gebiet muss weiträumig abgesperrt werden.

Aus Sicherheitsgründen wird neben der Kantonsstrasse auch die Autobahn A 2 kurzzeitig für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Genaue Details sind bei den zuständigen Behörden in Erarbeitung und werden im Verlauf der Woche kommuniziert. Reisenden wird am kommenden Montag empfohlen, ihre Fahrt frühzeitig anzutreten. Rückstaus auf der Strasse und bei der Beförderung der ÖV-Reisenden in den Bahnersatzbussen sind unvermeidlich.

Kein Platz für Schaulustige

Obwohl Sprengungen erfahrungsgemäss viele Schaulustige anziehen, besteht aufgrund der engen Platzverhältnisse im Reusstal bei Gurtnellen keine Möglichkeit, der Sprengung vor Ort beizuwohnen. Die Autobahn A 2, die Kantonsstrasse, aber auch Wanderwege im Sprenggebiet werden durch Sicherheitspersonal weiträumig abgesperrt und sind während der Sprengung für Schaulustige nicht zugänglich.

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