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Pistorius kommt im August aus dem Gefängnis

Der wegen fahrlässiger Tötung verurteilte Oscar Pistorius soll auf Bewährung freikommen. Damit hätte der Ex-Paralympics-Star nur zehn Monate der fünfjährigen Haftstrafe verbüsst.

Sein Fall wird nochmals neu verhandelt: Oscar Pistorius vor Gericht. (Archiv / 21. Oktober 2014)
Sein Fall wird nochmals neu verhandelt: Oscar Pistorius vor Gericht. (Archiv / 21. Oktober 2014)
Herman Verwey, Keystone
Richterin Thokozile Masipa lässt am 13. März 2015 einen Berufungsprozess zu: Oscar Pistorius hört vor Gericht in Pretoria der Urteilsverkündung zu. (21. Oktober 2014)
Richterin Thokozile Masipa lässt am 13. März 2015 einen Berufungsprozess zu: Oscar Pistorius hört vor Gericht in Pretoria der Urteilsverkündung zu. (21. Oktober 2014)
Herman Verwey/Pool, Reuters
Unterstützung trotz Autounfall: Oscar Pistorius Bruder Carl in einem Rollstuhl vor dem Gerichtsgebäude. (11. September 2014)
Unterstützung trotz Autounfall: Oscar Pistorius Bruder Carl in einem Rollstuhl vor dem Gerichtsgebäude. (11. September 2014)
AP Photo/Themba Hadebe, Keystone
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Der ehemalige Paralympics-Star Oscar Pistorius wird im August auf Bewährung aus der Haft entlassen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Familienmitglied des 28-Jährigen. Der an den Unterschenkeln amputierte Sportler war im vergangenen Jahr wegen fahrlässiger Tötung seiner Freundin Reeva Steenkamp zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verurteilt worden.

Kommt er im Sommer tatsächlich frei, hätte er gerade einmal zehn Monate hinter Gittern verbüsst. Den Rest der Strafe soll er unter Hausarrest absitzen.

Berufungsverfahren startet im November

Derweil steht nun fest, dass das Berufungsverfahren gegen den Südafrikaner im November beginnt, wo sich Pistorius erneut vor Gericht verantworten muss. Ein Vertreter des obersten Gerichts Südafrikas bestätigte am Montag in Johannesburg den Zeitraum. Ein genaues Datum für den Verfahrensbeginn nannte er zunächst nicht.

Die Anklage will eine Verurteilung des Sprintstars wegen Mordes erzwingen. Dies würde mindestens 15 Jahre Haft bedeuten. Ein letzter Blockade-Versuch der Verteidigung gegen eine Berufung war im März vor Gericht gescheitert.

Der Sprintstar sitzt seit Oktober 2014 in einem Gefängnis in Pretoria. Wegen seiner Behinderung ist er auf der Krankenstation der Haftanstalt untergebracht.

AFP/kko

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