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Piraten bringen 29 Seeleute in ihre Gewalt

Piraten in Somalia haben wieder zugeschlagen: Nach einem Angriff auf ein chinesisches Frachtschiff entführten die Angreifer die gesamte Besatzung.

Zwischen 5,5 und neun Millionen Dollar: Die Entführer des Schiffes «Maran Centaurus» verlangten im Januar 2010 viel Lösegeld.
Zwischen 5,5 und neun Millionen Dollar: Die Entführer des Schiffes «Maran Centaurus» verlangten im Januar 2010 viel Lösegeld.
Keystone

Somalische Piraten haben ein Frachtschiff mit 29 chinesischen Seeleuten an Bord in ihre Gewalt gebracht. Das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff «Yuan Xiang» wurde am Freitagabend im Arabischen Meer von Piraten angegriffen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag unter Berufung auf chinesische Seefahrtsbehörden berichtete.

Hohe Lösegeldforderungen

Ein Vertreter der chinesischen Frachtgesellschaft Ningbo Hongyuan Ship Management bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass ihr Schiff mit 29 Menschen an Bord entführt wurde, machte jedoch keine weiteren Angaben. Xinhua zufolge teilten die Piraten der Frachtgesellschaft mit, dass sie mit dem Schiff in Richtung Somalia unterwegs seien.

Schwerbewaffnete Piraten in Schnellbooten setzen dem internationalen Schiffsverkehr am Horn von Afrika heftig zu. Wochenlange Entführungen und hohe Lösegelder sind keine Seltenheit. Für den Öltanker «Sirius Star» waren im Januar 2009 unterschiedlichen Quellen zufolge zwischen drei und acht Millionen Dollar gezahlt worden, für das Schiff «Maran Centaurus» im Januar 2010 zwischen 5,5 und neun Millionen Dollar.

AFP/mrs

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