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Panama ruft den Notstand aus

Nach massiven Regenfällen hat Panama den Notstand ausgerufen. Mindestens zehn Menschen sind nach Angaben des Zivilschutzes Sinaproc bei den Unwettern im Osten des Landes bislang ums Leben gekommen.

Massive Niederschläge ohne Ende: In Panama kann man sein Haus nicht mehr trockenen Fusses verlassen.
Massive Niederschläge ohne Ende: In Panama kann man sein Haus nicht mehr trockenen Fusses verlassen.
Keystone

Knapp 5000 Menschen seien evakuiert, 1285 Häuser beschädigt, 435 zerstört worden. Laut Meteorologen ist keine Wetterbesserung in Sicht. Der Kabinettsrat erklärte am Freitag, der Ausnahmezustand sei angesichts der schweren Schäden durch die massiven Regenfälle verhängt worden.

Die Massnahme würde den Rettungskräften ihre Arbeit erleichtern. Tausende Obdachlose müssten versorgt, die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten wieder aufgebaut werden. Die Behörden bereiteten sich auf weitere Unwetter vor.

Höchste Alarmstufe

Sinaproc hatte für den Osten des Landes die höchste Alarmstufe ausgerufen. Dort war der Fluss Bayano am Mittwoch nach heftigen Regenfällen über die Ufer getreten und hatte die angrenzenden Landstriche fast vollständig überflutet. Die Ernte wurde zerstört. Die ansässigen Gemeinden leben vom Bananen-, Reis und Bohnenanbau.

Die Behörden errichteten fünf Notunterkünfte. Die Betroffenen wurden in einem Park von Panama-Stadt mit Trinkwasser, Trockennahrung und Hygieneartikeln versorgt. Der Panama-Kanal war zeitweise wegen des Hochwassers gesperrt.

dapd/pbe

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