Zum Hauptinhalt springen

Obama fehlt an der Trauerfeier seiner Grossmutter

Die verstorbene Grossmutter des neuen US-Präsidenten ist in Honolulu gewürdigt worden. Barack Obama konnte nicht dabei sein, schickte aber einen Brief.

Die verstorbene Madelyn Dunham ist auf der Trauerfeier als eine starke und dynamische Frau gewürdigt worden, die sich voll für ihre Familie und ihren Beruf eingesetzt habe. Rund 150 Exkollegen der ehemaligen Vizepräsidentin der Bank of Hawaii, Freunde und Verwandte nahmen an der 45-minütigen Zeremonie teil.

An der Feier wurde auch ein Brief von Barack Obama und seiner Schwester Maya Soetero-Ng verlesen. Beide konnten nicht dabei sein. «Es brach sein Herz, nicht hier zu sein», sagte eine Freundin Obamas, Emme Tomimbang. «Auch wenn Barack und Maya nicht physisch anwesend sein konnten, waren sie doch im Geiste dabei.»

Eine private Zeremonie folgt

Madelyn Dunham starb am 2. November im Alter von 86 Jahren, zwei Tage vor der Präsidentenwahl. Obama war von seinen Grosseltern mütterlicherseits von 1971 bis 1979 grossgezogen worden. In dem Brief an die Trauergemeinde schrieben seine Schwester und er: «Tutu hat uns gelehrt, aufmerksam und bescheiden zu sein, Geduld zu haben, wenn Ruhe vonnöten ist und zu handeln, wenn notwendig.» Tutu ist das hawaiische Wort für Grossmutter. Es wird im kommenden Monat vermutlich noch eine private Familienzeremonie auf dem Friedhof in Honolulu geben, wenn Obama Hawaii besucht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch