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Nun gibt er sich mit einer Million zufrieden

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach: 43 Millionen Euro will ein 27-jähriger Schweizer in Bregenz gewonnen haben. Doch das Casino zahlte nicht. Nun haben sich die Streitparteien angeblich geeinigt.

Durchbruch geschafft: Behar Merlaku (l.) bei einer Verhandlung in Feldkirch. (10. Januar 2012)
Durchbruch geschafft: Behar Merlaku (l.) bei einer Verhandlung in Feldkirch. (10. Januar 2012)
Keystone

Die Lichter leuchteten auf, als Behar Merlaku aus Dietikon ZH im Casino Bregenz an einem Automaten angeblich den grossen Jackpot gewann. Das Casino zahlte das Geld im März 2011 aber nicht aus – es berief sich auf einen Softwarefehler. Jetzt hat es eine aussergerichtliche Einigung gegeben, wie Reinhard Flatz, der Sprecher des Landesgerichts Feldkirch, bestätigte.

Der Schadenersatzprozess wurde im Januar dieses Jahres unter riesigem Medieninteresse aufgenommen. Der Streitwert belief sich auf fünf Millionen Euro. Laut damaligen Angaben des Anwalts des Schweizer Bodenlegers bot das Casino dem Spieler 500'000 Euro.

Angeblich eine Million Euro

Das war dem Schweizer aber zu wenig. Der Jackpot-Prozess wurde unterbrochen und im Juli wieder aufgenommen – und nach wenigen Minuten erneut vertagt. Der Spieler und die Casino Austria AG hatten sich vor Verhandlungsbeginn auf die Fortsetzung der Einigungsgespräche verständigt. Nun haben sie sich gefunden.

Mit welcher Summe der Schweizer von der Casino Austria AG entschädigt wurde, ist nicht bekannt. Die österreichische Tageszeitung «Heute» kolportierte die Summe von einer Million Euro. Doch weder das Gericht noch die Casino Austria AG oder der Anwalt des Schweizer Glückspielers wollen diesen Betrag bestätigen.

SDA/rub

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