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Nachtbus verirrt sich im Wald – Passagiere laufen heim

Statt nach Bremgarten brachte ein Nachtbus seine Passagiere am letzten Sonntag in den dunklen Wald.

Eine Fahrt mit dem Nachtbus endete für Aargauer Postauto-Passagiere am letzten Sonntagmorgen nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatten: Statt von Baden nach Bremgarten zu fahren, blieb der N72 in einem Wald im Morast stecken. Dies berichtete einer der Passagiere gegenüber der «Aargauer Zeitung».

Der Bus sei sehr unruhig gefahren, doch wegen der Dunkelheit hätten die Passagiere nicht erkannt, was vor sich ging. «Plötzlich merkten wir, dass Bäume und Sträucher die Scheiben des Busses touchierten. Der Bus hielt an – und kam nicht mehr vom Fleck.» Die Fahrgäste seien aufgefordert worden, auszusteigen. Einige hätten noch versucht, das Postauto anzuschieben, doch nichts ging mehr. So hätten sich einige nach etwa 15 Minuten auf den Heimweg gemacht, andere hätten ein Taxi bestellt. Der Buschauffeur habe keine Erklärung abgegeben.

Postauto-Sprecherin Katharina Merkle bestätigt die Irrfahrt gegenüber der «Aargauer Zeitung». Sie spricht von einer «Verkettung unglücklicher Umstände»: Wegen einer Strassensanierung würden die Postautos auf der betreffenden Strecke derzeit umgeleitet, der Chauffeur habe jedoch eine falsche Abzweigung genommen und sei so auf dem Waldweg gelandet. Die Postautos verfügten grundsätzlich über GPS, «im vorliegenden Fall hat dies leider nichts genützt». Der Fahrer hat laut Merkle grundsätzlich richtig reagiert, habe aber leider in der Hektik vergessen, die Fahrgäste zu informieren. «Dieser Fehler tut uns leid, wir entschuldigen uns.» 30 Minuten nach der Panne sei ein Ersatzbus eingetroffen, der die letzten Fahrgäste heimgebracht habe.

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