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Nach tödlichem Unfall: Strengere Überwachung beim Sessellift

Letzte Woche starb im Skigebiet Hoch-Ybrig ein Frau nach dem Sturz aus einem Sessellift. Auf Anordnung der zuständigen Behörde wurden die Sicherheitsmassnahmen angepasst. Der Unfallhergang ist noch unklar.

Hier geschah das Unglück: Die Bergstation Hesisbol auf dem Hoch-Ybrig. (Bild: Alpinforum.com)
Hier geschah das Unglück: Die Bergstation Hesisbol auf dem Hoch-Ybrig. (Bild: Alpinforum.com)

Nach dem tödlichen Unfall beim Sessellift Hesisbol im Hoch-Ybrig SZ hat die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) zwei Sofortmassnahmen angeordnet. Zum einen ist in der Bergstation bei der Unglücksbahn die Überfahrsicherung näher zum Ausstieg hin versetzt worden, wie SUST-Untersuchungsleiter Joseph Zeder auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte. Der Notstopp ist eine gespannte Schnur, die bei mechanischem Widerstand die Anlage abstellt.

Zum anderen sei die personelle Überwachung der Anlage geändert worden. Weitere Details wollte Zeder mit Verweis auf die laufende Untersuchung nicht nennen.

Mit dem Rucksack hängengeblieben

Am vergangenen Samstag stürzte eine 34-jährige Snowboarderin nach der Bergstation aus ungeklärten Gründen aus ihrem Sessel sieben Meter in die Tiefe (Tagesanzeiger.ch berichtete). Dabei zog sie sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie starb ein Tag später im Spital.

Die Frau wollte bei der Bergstation aussteigen. Ihr Rucksack blieb aber am Sessel hängen, und sie verpasste den Ausstieg. Die Unfallexperten müssen nun klären, weshalb die Frau nach dem Nothalt der Bahn nicht in den dafür vorgesehenen Fangnetzen landete.

Die Bahnexperten der SUST erklärten bereits am Montag, dass der Betrieb der betroffenen Bahn und Anlagen ähnlichen Typs sicher sei. Sie dürften weiter betrieben werden.

SDA/kpn

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