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Nach der Wärme kam der Föhn

In der Nordwestschweiz wurden am Heiligabend 20,2 Grad gemessen. Der Temperaturrekord ist damit weit übertroffen. Danach bliesen Winde mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch die Föhntäler.

Heftige Föhnwinde in der Schweiz: Die Sonne geht auf bei Chap (24. Dezember 2012)
Heftige Föhnwinde in der Schweiz: Die Sonne geht auf bei Chap (24. Dezember 2012)
Keystone

Nach der subtropischen Luft, die am Heiligabend für frühlingshafte Wärme sorgte, hat der Föhn in der Nacht auf den Weihnachtstag kräftig durch die Alpentäler geblasen. Dabei wurden Windspitzen bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen.

Im Urner Reusstal sorgte der Föhn für 16 Grad und in Wasserauen AI für 17 Grad, wie der Wetterdienst Meteomedia am Morgen mitteilte. Vor dem Föhn hatte aber bereits warme Luft vom subtropischen Atlantik für noch höhere Temperaturen gesorgt.

Kaltfront in Sicht

In der Nordwestschweiz purzelten am Nachmittag des Heiligabend die Rekorde: In Reigoldswil BL mass SRF Meteo am Montagnachmittag 20,2 Grad. Der bisherige Temperaturrekord vom 24. Dezember 2009 mit 17,8 Grad im St. Galler Rheintal wurde damit deutlich übertroffen.

Auch in der Höhe war es am Heiligabend ungewöhnlich mild. In Adelboden BE auf 1350 Metern über Meer mass Meteomedia rund 18 Grad. Entsprechend hoch lag die Nullgradgrenze. Auf dem 3500 Meter hohen Mittelallalin ob Saas Fee VS zeigte das Thermometer -1 Grad an.

Das Tauwetter ist aber nur von kurzer Dauer. Bis am Abend des Weihnachtstages beendet eine Kaltfront das frühlingshafte Intermezzo. Ein neuer Winter- oder Kälteeinbruch ist aber laut Wetterdiensten vorderhand nicht in Sicht.

SDA/rub/kle

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