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Muslim-Bande terrorisiert Jugendliche im Welschland

Die Neuenburger Justiz hat drei mutmassliche Chefs einer Verbrecherbande in Untersuchungshaft gesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, einen Marihuana-Handel aufgezogen und Personen genötigt zu haben.

Sei mehreren Jahren betreibt eine Gruppe junger Ausländer einen Handel mit Marihuana, vor allem in Le Locle und in La Chaux-de-Fonds. Indem sie Leute psychisch und physisch misshandelten, habe die Bande im Laufe der Jahre ein Vertriebsmonopol für Marihuana errichten können, schrieb die Neuenburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einem Communiqué.

Die Bande gab sich selbst den Namen «Jamahat». Deren Mitglieder stammen vorwiegend aus Tschetschenien, Afghanistan und Ex-Jugoslawien. Leute in der Entourage der Bande wurden gemäss Staatsanwaltschaft teilweise so stark eingeschüchtert, dass sie wie die Bandenmitglieder zum Islam konvertierten.

Ausserdem erpresste die Bande Handys und zwang die Opfer, auf ihren Namen Handy-Abos abzuschliessen, um so an Smartphones zu kommen. Einige junge Leute mussten bis zu sieben Abos abschliessen. Die Handys wurden dann auf dem Schwarzmarkt verkauft. Dadurch verschuldeten sich die Opfer stark - auf insgesamt mehrere zehntausend Franken.

Die Opfer hätten unter starker Repressionen zu leiden gehabt, so dass sie sich nicht getraut hätten, ihre Peiniger anzuzeigen. Im März dieses Jahres erreichte jedoch ein Hilferuf eines Opfers die Polizei, so dass diese ein Bandenmitglied in flagranti in La Chaux-de-Fonds ertappen konnte.

SDA

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