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Mit Unterwasserdrohnen auf Trümmersuche

Mit modernster Technik suchen drei Schiffe nach dem Wrack des im März verschollenen Flug MH 370. Drei Schiffe mit spezieller Ausrüstung an Bord sind bereits losgeschickt worden.

Neue Suche: Eine Unterwasser-Drohne, mit der nach Flug MH 370 gesucht wird. (29. September 2014)
Neue Suche: Eine Unterwasser-Drohne, mit der nach Flug MH 370 gesucht wird. (29. September 2014)
FUGRO, AFP
Sie rekonstruierte die letzten Stunden des Flugs MH 370: Die Firma Inmarsat in London. (25. März 2014)
Sie rekonstruierte die letzten Stunden des Flugs MH 370: Die Firma Inmarsat in London. (25. März 2014)
Reuters
Im Fall der 2009 im Atlantik abgestürzten Maschine der Air France kosteten Suche und Bergung total 111 Millionen Euro: Ein Trümmerteil wird geborgen. (8. Juni 2009)
Im Fall der 2009 im Atlantik abgestürzten Maschine der Air France kosteten Suche und Bergung total 111 Millionen Euro: Ein Trümmerteil wird geborgen. (8. Juni 2009)
Keystone
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Im Indischen Ozean geht die Suche nach dem im März verschollenen Flug MH 370 in eine neue Phase. Drei Schiffe werden mit modernster Technik nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines suchen.

Morgen sollten nach Angaben der australischen Regierung das Spezialforschungsschiff «GO Phoenix» das neu eingegrenzte Gebiet erreichen und die Suche nach dem Flugzeugwrack der Malaysia Airlines aufnehmen. Das US-Schiff wird zunächst für zwölf Tage im Einsatz sein und dann ins australische Fremantle fahren, um seine Vorräte aufzufüllen.

Morgen sollte zudem die niederländische «Fugro Discovery» Fremantle erreichen, um sich von dort aus dem Sucheinsatz anzuschliessen. Ein drittes Schiff, die «Fugro Equator», soll Ende Oktober dazukommen.

Suchgebiet neu definiert

Flug MH 370 war am 8. März kurz nach dem Start in Kuala Lumpur Richtung Peking mit 239 Menschen an Bord vom Radar verschwunden. Ein Absturz im südlichen Indischen Ozean gilt als wahrscheinlichstes Szenario.

Die Schiffe verfügen über ein Spezialsonar und Unterwasser-Drohnen, die Täler und Berge in bis zu sechs Kilometern Meerestiefe nach möglichen Wrackteilen absuchen und filmen.

In den vergangenen Monaten waren technische Analysen vorgenommen und der Meeresboden kartiert worden, um das gewaltige Gebiet auf ein Areal einzuschränken, in dem die Maschine der Malaysia Airlines abgestürzt sein könnte.

Das neu definierte Gebiet, «siebter Bogen» genannt, liegt 1500 Kilometer südlich von Perth und erstreckt sich über 60'000 Quadratkilometer in einem schmalen, aber langen Bogen. Der Verlauf entspricht den Kontakten, die es mit dem Flugzeug gab, bevor es ganz verschwand.

SDA/ajk

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