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Mutter und Sohn sterben bei Brand in Sursee

Ein Feuer in einem Wohnhaus hat mehrere Opfer gefordert. 90 Feuerwehrleute sind im Einsatz gestanden.

Offenes Feuer: Flammen schlagen aus einem Fenster des Wohnhauses an der Centralstrasse in Sursee.
Offenes Feuer: Flammen schlagen aus einem Fenster des Wohnhauses an der Centralstrasse in Sursee.
Luzerner Polizei
Zwei Personen sind ums Leben gekommen.
Zwei Personen sind ums Leben gekommen.
Luzerner Polizei
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Luzerner Polizei
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Beim Brand in einem Wohnhaus im Luzerner Städtchen Sursee sind am Montagabend eine 51-jährige Bewohnerin und ihr 21-jähriger Sohn ums Leben gekommen. Sieben Personen wurden verletzt. Die Ursache ist unklar. Hinweise auf Brandstiftung gibt es keine.

Die Toten wurden von den Rettungskräften im brennenden Haus leblos aufgefunden, wie die Luzerner Polizei am Dienstag mitteilte. Es handelt sich um eine Mutter und ihren Sohn, die beide im Haus gelebt haben, wie ein Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Bewohner noch im Haus

Die Feuerwehr wurde gegen 22.40 Uhr wegen eines Brandes im Mehrfamilienhaus an der Centralstrasse im Zentrum der Stadt alarmiert. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, brannte es im unteren Teil des vierstöckigen Hauses. Es herrschte dichter Rauch.

Mehrere Bewohner befanden sich noch im Haus. Sie wurden von der Feuerwehr gerettet und ins Freie geführt. Die Feuerwehrleute brachten den Brand laut Angaben der Polizei schnell unter Kontrolle.

Die Feuerwehr stand mit gegen 90 Rettungskräften im Grosseinsatz. Daneben waren Polizisten, mehrere Ambulanzen und ein Care-Team vor Ort.

Haus unbewohnbar

Vier Hausbewohner und drei Feuerwehrleute mussten wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. Alle Feuerwehrleute konnten das Spital inzwischen wieder verlassen.

Die Brandursache ist unklar. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Der Polizei lägen keine Hinweise auf Brandstiftung vor, sagte ein Sprecher. Es werde aber in alle Richtungen ermittelt.

Das Areal um das betroffene Haus war am Dienstag weiter abgesperrt. Das Haus sei unbewohnbar, sagte der Polizei-Sprecher. Die Bewohner müssten andernorts untergebracht werden.

SDA/woz

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