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Mindestens 15 Tote nach Taifun Rammasun

Auf den Philippinen hat der bislang stärkste Tropensturm dieses Jahres schwere Verwüstungen angerichtet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 km/h riss Rammasun Bäume aus und knickte Strommasten um.

Ungemütliche Lage: Die Hütte eines Fischers in Bacoor. (16. Juli 2014)
Ungemütliche Lage: Die Hütte eines Fischers in Bacoor. (16. Juli 2014)
Erik De Castro, Reuters
Versucht zu retten, was zu retten ist: Ein Fischer in Bacoor. (16. Juli 2014)
Versucht zu retten, was zu retten ist: Ein Fischer in Bacoor. (16. Juli 2014)
Erik De Castro, Reuters
Der Tropensturm fegte auch über die Hauptstadt Manila hinweg: Einwohner der philippinischen Hauptstadt kämpfen gegen Wind und Regen an. (16. Juli 2014)
Der Tropensturm fegte auch über die Hauptstadt Manila hinweg: Einwohner der philippinischen Hauptstadt kämpfen gegen Wind und Regen an. (16. Juli 2014)
Ted Aljibe, AFP
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Taifun Rammasun hat auf den Philippinen mindestens 15 Menschen in den Tod gerissen und fast eine halbe Million Menschen in die Flucht getrieben. Rammasun zog in der Nacht mit Wirbelgeschwindigkeiten von bis zu 185 km/h über den Inselstaat und richtete weitreichende Verwüstungen an.

Tausende Bäume und Strommasten knickten um, Strassen wurden verschüttet und Millionen Menschen waren ohne Strom, wie der Katastrophenschutz berichtete. Einige der Opfer wurden von umstürzenden Bäumen und Wänden erschlagen, andere ertranken in angeschwollenen Flüssen.

In der Hauptstadt Manila mit zwölf Millionen Einwohnern kam das öffentliche Leben zum Stillstand. Küstennahe Stadtteile standen teils unter Wasser. Entwurzelte Bäume, umgerissene Strassenlaternen und herabgestürzte Wellblechdächer und Strassenschilder versperrten Rettungsdiensten den Weg.

Behörden warnten vor

Die Behörden hatten allerdings vorgewarnt. In den östlichen Provinzen und entlang der Küste in Manila flohen Hunderttausende in Notunterkünfte.

Vielen sind die schrecklichen Bilder von Tacloban und Umgebung weiter südlich noch in Erinnerung, wo Taifun Haiyan im November verheerende Schäden anrichtete.

Damals unterschätzten Behörden und Anwohner die Sturmfluten, die teils Hunderte Meter ins Land rollten. Mehr als 6200 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende Häuser wurden zerstört. Die Aufräumarbeiten dauern an.

SDA/mw

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