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Metzger-Ehepaar schmuggelte 55 Tonnen Fleisch in die Schweiz

Ein Luzerner Metzger hat mit seiner Frau jahrelang Fleisch aus Deutschland über die Grenze gebracht – ungekühlt in seinem Auto. Nun droht eine harte Strafe.

Erst nach Jahren erwischt: Am Grenzübergang Weil am Rhein fanden Zöllner die Fleischpakete.
Erst nach Jahren erwischt: Am Grenzübergang Weil am Rhein fanden Zöllner die Fleischpakete.
Keystone

Der Metzger versteckte das frische Fleisch jeweils ungekühlt im Auto, wie die Zollkreisdirektion Basel am Mittwoch mitteilte. Er betrog den Staat um insgesamt 1,3 Millionen Franken Abgaben. Im Frühling 2009 flog der Mann auf, als er beim Autobahn- Grenzübergang Basel/Weil am Rhein (D) kontrolliert wurde. Er gab an, nichts zu deklarieren zu haben, doch unter dem Rücksitz und im Ersatzrad-Fach lagen Dutzende Fleischpakete in Plastik.

Insgesamt kamen 106 Kilo zum Vorschein, so dass die Behörden Ermittlungen aufnahmen. Bei einer Hausdurchsuchung in seiner Firma stellten die Zollfahnder weiteres illegal eingeführtes Fleisch sicher. Abklärungen im In- und Ausland ergaben in der Folge, dass der Metzger und seine Ehefrau über fünf Jahre Fleisch in ihrem eigens präparierten Auto schmuggelten. Die Ware wurde in der Schweiz verkauft.

Für die 55 Tonnen Ware hätte der Überfühte bei legaler Einfuhr rund 1,3 Millionen Franken Abgaben bezahlen müssen. Diese Summe werde nachgefordert, teilten die Behörden weiter mit. Zudem werden die Vergehen strafrechtlich verfolgt: Dem Metzger-Ehepaar drohen hohe Bussen.

SDA/raa

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