Meteo Schweiz warnt vor Überflutungen und Erdrutschen

Die neue Woche startet mit starken Niederschlägen. Für die Inner- und Ostschweiz wurde die Warnstufe 3 ausgerufen.

Einem Leser sind eindrückliche Videoaufnahmen vom Gewitter gelungen. Video: Tamedia

Starkregen, Hagel, Sturmböen, vereinzelt sogar Orkanböen und Tausende Blitze: Das ist die Bilanz der Kaltfront, welche die Schweiz in der vergangenen Nacht überquert hat. Über grössere Schäden gibt es bislang keine Meldungen.

Vor allem in der Inner- und Ostschweiz soll es weiter regnen. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz hat deshalb für diese Regionen eine Regenwarnung der Stufe drei von fünf herausgegeben, wie auf der Internetseite zu sehen ist. Das heisst: Lokal steigt in den kommenden zwei Tagen die Wahrscheinlichkeit, dass Bäche anschwellen, Strassen unterspült werden oder lokale Überflutungen oder Hangrutschungen vorkommen.

Ab morgen wird es empfindlich kühler bei nur noch 17 bis 19 Grad - dazu fallen weitere teils ergiebige Niederschläge.

Zum Wochenstart war es vielerorts ungemütlich. Laut dem Wetterdienst Meteo News wurden rund 7500 Blitze registriert. Im Kanton Zürich waren es knapp 1500, im Kanton Thurgau rund 1250. Im Kanton St. Gallen blitzte es rund 850 Mal.

Vom Chablais über das Berner Oberland und die Zentralschweiz bis zum Bodensee fielen entlang der Alpen verbreitet 15 bis über 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In Würenlingen AG wurde am Sonntagabend eine Orkanböe von knapp 125 Stundenkilometer registriert. Auch in der Westschweiz konnten orkanartige Böen verzeichnet werden.

aru/SDA

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