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Maximal 100'000 Euro für den gestürzten Kandidaten?

Der verunglückte «Wetten, dass ...?»-Kandidat Samuel Koch erhält laut einem Medienbericht vom ZDF höchstens 100'000 Euro als Entschädigung. Doch der Sender dementierte umgehend.

Dauerhaft geschädigt? Samuel Koch vor seinem tragischen Sprungversuch in der TV-Show.
Dauerhaft geschädigt? Samuel Koch vor seinem tragischen Sprungversuch in der TV-Show.
Keystone

ZDF-Sprecher Alexander Stock wird in einem Bericht des Magazins «Focus» mit der Aussage zitiert, jeder Teilnehmer einer Sendung sei für seinen Auftritt versichert. Die Versicherung trete bei schweren Schäden ein, die im Vertrag detailliert aufgelistet sind. Der Höchstbetrag sei demnach auf 100'000 Euro festgeschrieben. Kosten, die darüber hinaus entstehen, «müssen die persönlichen Versicherungen der Kandidaten abdecken», so Stock. Die erste Zahlung habe der Versicherer bereits geleistet.

Das ZDF dementierte die vom «Focus» genannten Angaben zu den Leistungen der Versicherung umgehend. «Wir legen Wert auf die Feststellung, dass weder das ZDF noch der Versicherer Angaben über die Leistungsarten und den Leistungsumfang, die sich aus diesem Vertrag ergeben, gemacht hat», teilte der Sender am Samstag mit.

Keine Bestätigung einer konkreten Summe

Die in dem «Focus»-Bericht genannte Summe kann das ZDF nach eigenen Angaben nicht bestätigen. «Es würde sich auch nicht um Leistungen des ZDF handeln, wie in der Vorabmeldung behauptet wird, sondern selbstverständlich um Leistungen des Versicherers», hiess es weiter. Alle Wettkandidaten würden vor der Sendung darüber informiert, dass sie mit ihren jeweiligen Versicherungen klären müssten, ob sie ausreichend versichert seien.

Samuel Koch war beim Überspringen eines Autos mit Sprungstelzen während der Unterhaltungs-Show gestürzt. Er zog sich dabei so schwere Verletzungen der Halswirbelsäule und des Rückenmarks zu, dass er schwere Lähmungserscheinungen zeigt. Ob die Lähmungen wieder ganz oder zumindest teilweise verschwinden, ist noch nicht absehbar.

AFP/raa

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