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Mann rettet sich mit Sprung aus abstürzender Gondel

Die Vierergondel einer Seilbahn im Calancatal stürzte nach dem Bruch des Hängearms 20 Meter ab. Als die Kabine danach nur noch am Zugseil hängt, springt der einzige Passagier in die Wiese darunter.

Ein 47-jähriger Passagier hat beim Absturz einer Vierer-Seilbahn im bündnerischen Calancatal riesiges Glück gehabt. Der Mann konnte sich mit einem Sprung aus der Kabine in Sicherheit bringen.

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, wie Sven Fehler vom Bündner Tiefbauamt auf Anfrage zu Tessiner Medienberichten sagte. Die Seilbahn, die als einziges Verkehrsmittel den Selma mit der Bergsiedlung Landarenca verbindet, war mit einem Passagier losgefahren, als ein Bahn-Angestellter im Tal plötzlich einen Knall hörte: der Hängearm der Kabine war gebrochen.

Seilbahn 2004 gebaut

Die Bahn mit dem einzigen Passagier hing nach einem Sturz von 20 Metern nur noch am Zugseil. Der 47 Jahre alte Fahrgast sprang aus der Kabine und landete unverletzt im Gras.

Die automatisch zirkulierende Bahn wurde erst im Jahre 2004 gebaut und ist somit neueren Datums. Vorerst steht sie still, bis die Umstände des Absturzes geklärt sind. Geführt wird die Untersuchung von der Kontrollstelle des Internationalen Konkordates für Seilbahnen und Skilifte (IKSS). Der Bündner Kantonspolizei war der Fall nicht gemeldet worden.

SDA/kpn

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