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M13 sinkt in den Winterschlaf

Nachdem der Radius von Braunbär M13 in den letzten Wochen immer enger geworden war, bewegt er sich seit einer Woche gar nicht mehr: Er ist im Puschlav in den Winterschlaf gefallen.

Im April wurde er im Oberengadin fotografiert.
Im April wurde er im Oberengadin fotografiert.
Keystone
Im gleichen Monat wurde M13 mit einem Sender versehen.
Im gleichen Monat wurde M13 mit einem Sender versehen.
Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Schnappschuss aus dem Auto.
Schnappschuss aus dem Auto.
Daniel und Martina Stecher
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Der Bündner Braunbär M13 hat sich in den Winterschlaf verabschiedet. Zur Ruhe legte sich Meister Petz im Südtal Puschlav, wo der Bär vor zwei Wochen wegen seines Einbruchs in ein Ferienhaus für helle Aufregung gesorgt hatte.

Der Radius des Tieres sei in den letzten Wochen immer enger geworden, sagte der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Seit einer Woche seien vom GPS-Sender, den das Tier um den Hals trägt, überhaupt keine Daten mehr geliefert worden. Das bedeute, dass sich der Bär nicht mehr bewege.

Wo sich der mittlerweile fast dreijährige und geschätzte 150 Kilogramm schwere Braunbär zur Ruhe gelegt hat, will Brosi nicht verraten, um das Tier zu schützen. «Der Bär schläft im Puschlav», verriet Brosi nur, in einer Gegend, in der derzeit ein halber bis ein Meter Schnee liege.

Letzten Winter noch auf den Beinen

Im vergangenen Winter hielt sich M13 im norditalienischen Trentino auf und machte keinen Winterschlaf. Er legte über die kalten Wintermonate sogar an Gewicht zu.

Für Aufregung hatte der eingewanderte Braunbär vor etwas mehr als zwei Wochen im Südtal Puschlav gesorgt, als er in ein Ferienhaus einbrach und in Abwesenheit des Bewohners Kartoffeln frass. Er wurde damit endgültig zum Problembären.

Seither fiel M13 nicht mehr gross auf. Die Behörden machten aber klar, dass das Tier erlegt werden müsse, sollte es zum Risiko für den Menschen werden. Der Winterschlaf hat diese Gefahr vorerst gebannt.

SDA/fko

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