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Laserattacke gegen Militärhelikopter – Piloten verletzt

Während dem Frankophonie-Gipfel sind die Insassen zweier Militärhelikopter am letzten Freitagmorgen über Vevey VD von Laserstrahlen geblendet worden. Der Angreifer verügte über ein sehr starkes Gerät.

Auch die Rettungsflugwacht wird immer öfters Ziel von Laserattacken: Bildmontage der Rega.
Auch die Rettungsflugwacht wird immer öfters Ziel von Laserattacken: Bildmontage der Rega.
Keystone

Zwei Männer trugen Augenverletzungen davon. Dank präzisen Hinweisen konnte die Polizei den Urheber der Attacke festnehmen. Die beiden Helikopter waren im Rahmen des 13. Frankophonie-Gipfels in Montreux unterwegs, als sie innerhalb von rund 10 Minuten von einem Laserstrahl attackiert wurden, schreibt die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch in einem Communiqué. Die Insassen konnten exakt lokalisieren, aus welchem Gebäude der Laserangriff erfolgte.

Dank den Angaben konnte ein rund 30-jähriger Schweizer in seiner Wohnung in Vevey festgenommen werden. Dabei fand die Polizei einen relativ starken Laser, der in der Astronomie verwendet wird. Der zuständige Untersuchungsrichter klagte den Mann wegen Störung des öffentlichen Luftverkehrs und Körperverletzung an.

Keine bleibenden Schäden erwartet

Zwei Leute sind bei der Laserattacke an den Augen verletzt worden. Einer davon, ein Pilot, musste sich in Spitalpflege begeben. Laut den Ärzten soll dieser jedoch keine bleibenden Schäden davontragen.

Erst kürzlich waren auch Piloten der Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) Opfer von Laserattacken geworden. Insgesamt zählte die Rega in diesem Jahr bis Ende August bereits zehn Laserangriffe. 2009 waren es sechs.

SDA/sam

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