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Küstenwache greift Boot mit 21 Nordkoreanern auf

Ein Boot mit 21 Nordkoreaner an Bord wurde vor der Küste Südkoreas aufgegriffen. Unklarheit herrscht, weshalb sich das Schiff im Gelben Meer befand. Der Geheimdienst gibt sich bedeckt.

Haben das Schiff in der Nähe der Insel Socheng entdeckt: Mitarbeiter der Südkoreanischen Küstenwache. (Archivbild)
Haben das Schiff in der Nähe der Insel Socheng entdeckt: Mitarbeiter der Südkoreanischen Küstenwache. (Archivbild)
AFP

21 Nordkoreaner sind auf einem Boot in südkoreanischen Gewässern im Gelben Meer entdeckt worden. Das Boot habe Anfang der Woche nahe der südkoreanischen Insel Socheong im Nordwesten getrieben und sei der Marine übergeben worden, sagte heute ein Vertreter der südkoreanischen Küstenwache. Nun werden die Nordkoreaner befragt, ob sie nur abgetrieben wurden oder fliehen wollten.

Der südkoreanische Geheimdienst lehnte eine Stellungnahme ab. Die Ankunft der Nordkoreaner war die grösste dieser Art seit Februar, als 31 Nordkoreaner in einem Fischerboot die Seegrenze nach Südkorea passierten. 27 wurden in ihre Heimat zurückgeschickt, vier durften bleiben, weil sie überlaufen wollten.

dapd/mrs

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