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Kreditkartenbetrüger erbeuten 200 Millionen Dollar

Mit falschen Identitäten haben 13 Verdächtige 25'000 Kreditkartenkonten eröffnet und auf diese Weise immense Schulden aufgebaut. Jetzt haben in den USA die Handschellen geklickt.

Hier haben die Betrüger unter anderem gewirkt: FBI-Agenten betreten den Laden Raja Jewelers in Jersey City. (5. Februar 2013)
Hier haben die Betrüger unter anderem gewirkt: FBI-Agenten betreten den Laden Raja Jewelers in Jersey City. (5. Februar 2013)

Die US-Polizei hat einen extremen Fall von Kreditkartenbetrug aufgedeckt. 13 Verdächtige sollen sich mit ausgeklügelten Methoden mindestens 200 Millionen Dollar ergaunert haben, teilte das US-Justizministerium gestern mit.

Sie hätten Tausende falsche Identitäten erfunden und damit rund 25'000 Kreditkartenkonten eröffnet. Mit einem Geflecht aus Scheinfirmen, Bankkonten in aller Welt und Komplizen in mittelständischen Geschäften hätten sie über Jahre immense Schulden aufgebaut – natürlich ohne die Absicht, sie jemals zurückzuzahlen.

Geld zu Gold gemacht

Mit dem Geld hätten sich die Verdächtigen Luxusautos, teure Kleidung und Unterhaltungselektronik gekauft. Zudem legten sie das Geld in Gold an und verschoben es ins Ausland.

Die Staatsanwaltschaft spricht von einem «extravaganten Lebensstil». Bei einem Verdächtigen seien 70'000 Dollar im Ofen gefunden worden.

Viele der Täter seien in den vergangenen fünf Jahren keiner geregelten Arbeit nachgegangen. Die Ermittlungen der Polizei hätten bis zu den gestrigen Verhaftungen eineinhalb Jahre gedauert. Insgesamt gebe es 18 Angeklagte.

SDA/rbi

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