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Köppel holt sich NZZ-Inlandchef

René Zeller verlässt die NZZ und heuert bei der «Weltwoche» an. Der 53-Jährige wird Leiter der Bundespolitik und Mitglied der Chefredaktion.

Will eine neue berufliche Herausforderung annehmen: NZZ-Inlandchef René Zeller.
Will eine neue berufliche Herausforderung annehmen: NZZ-Inlandchef René Zeller.
nzz.ch

René Zeller, Inlandchef und stellvertretender Chefredaktor der NZZ, will eine neue berufliche Herausforderung annehmen und wird neuer Leiter der Bundespolitik und Mitglied der «Weltwoche»-Chefredaktion: «Die ‹Weltwoche› gehört zu den wichtigsten publizistischen Stimmen der Schweiz», wird Zeller in einer Medienmitteilung der «Weltwoche» zitiert.

Die Zeitschrift vertrete ein unternehmerisches, freiheitliches Weltbild. Und sie hinterfrage Parteien und Politiker jeder Couleur. «Dies entspricht meinem Credo als liberaler, parteipolitisch unabhängiger Journalist.»

«Weltwoche»-Chefredaktor und -Verleger Roger Köppel bezeichnet Zeller als «einen der besten Inlandjournalisten der Schweiz» und hebt dessen «klaren bürgerlichen Kompass» hervor. Die «NZZ» bedauert in ihrer Mitteilung den Abgang ihres Inlandchefs: «René Zeller hat sich hervorgetan als zupackender Journalist, der hartnäckig recherchiert und pointiert kommentiert», wird Chefredaktor Eric Gujer zitiert.

Nachfolge noch nicht geregelt

Der Wechsel wird «im Laufe des Jahres» erfolgen, heisst es bei der «NZZ». Der genaue Zeitpunkt sei noch Gegenstand von Gesprächen. Wer Zellers Nachfolger wird, steht noch nicht fest. Für die «NZZ» war Zeller insgesamt während 24 Jahren in unterschiedlichen Positionen tätig. Nach einem Volontariat begann er seine journalistische Karriere im Ressort Zürich. 1994 wechselte er in die Inlandredaktion, 1999 übernahm er die Leitung der Bundeshausredaktion.

Der Historiker, der mit einer Dissertation zur inneren Sicherheit der Schweiz promovierte, gehörte zum Gründungsteam der «NZZ am Sonntag» und war deren erster Inlandchef.

2004 verliess Zeller die Zürcher Falkenstrasse, um beim Schweizer Fernsehen für kurze Zeit die Leitung der Bundeshausredaktion zu übernehmen. Nach vier Monaten sprang er ab und wurde Kommunikationsberater. 2008 kehrte er als Nachrichtenchef zur «NZZ» zurück, 2009 wurde er Inlandchef und stellvertretender Chefredaktor.

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