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Katze überlebt Flug im Fahrwerkschacht

Als blinder Passagier ist ein Kätzchen mit einem Swiss-Airbus in die Schweiz eingereist. Das Jungtier hat extreme Verhältnisse überlebt mit Temperaturen von minus 50 Grad und kaum Sauerstoff.

In einer ähnlichen Vorrichtung hatte sich die Katze versteckt: Ein Hauptfahrwerk, hier eines Airbus A380.
In einer ähnlichen Vorrichtung hatte sich die Katze versteckt: Ein Hauptfahrwerk, hier eines Airbus A380.
AFP

Ein erst wenige Monate altes Büsi hat am Mittwochmorgen im Fahrwerkschacht einer Swiss-Maschine den Flug von Athen nach Zürich überlebt. Dort gebe es kaum Sauerstoff und die Temperaturen könnten bis minus 50 Grad fallen, sagte Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack am Freitag zu einer Meldung des «Blick». Das Tier hatte bereits beim Abflug für Verspätung gesorgt. Auf dem Flughafen Athen war es um die Maschine gestrichen und dann plötzlich verschwunden.

Nach zwei Stunden erfolgloser Suche entschieden der Captain und die Techniker, trotzdem zu fliegen. «Ein Sicherheitsrisiko bestand nicht, sonst wäre die Maschine nicht gestartet», sagte Ziesack. Erst in Zürich wurde die arg mitgenommene Katze dann entdeckt und vom Tierrettungsdienst zum Tierarzt gebracht. Dort steht sie nun unter Beobachtung.

Ins Heim oder zu Mitarbeitenden?

Den Flug hat sie zwar überlebt, inzwischen hat sie aber hohes Fieber, wie die Swiss-Sprecherin sagte. Wie es nach der Genesung weitergeht, steht noch nicht fest. Eine Ausschaffung ist jedenfalls nicht vorgesehen: Derzeit ist geplant, die Katze im Tierheim unterzubringen.

Eine private Lösung ist aber nicht ausgeschlossen. «Einige Mitarbeitende, die mit der Katze zu tun hatten, haben sie ins Herz geschlossen und Interesse bekundet», so Ziesack. Einen Namen hat das zähe Büsi jedenfalls schon: «Oscar Fox» nach den letzten Buchstaben der Kennung jener Maschine, mit der es in die Schweiz eingereist ist.

SDA/rub

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