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Kapitän setzte Frachter absichtlich auf Grund

Das Transportschiff Höegh Osaka verliess bereits den Hafen mit Schlagseite. Mit dem Aufsetzen auf einer Sandbank konnte eine Umweltkatastrophe verhindert werden.

Absichtlich gestrandet: Die Höegh Osaka steht schief im Wasser. (4. Januar 2015)
Absichtlich gestrandet: Die Höegh Osaka steht schief im Wasser. (4. Januar 2015)
Keystone
Hier konnte die gesamte Besatzung in Sicherheit gebracht werden: Das 180 Meter lange Transportschiff Höegh Osaka vor der Isle of Wight an der Südküste Englands. (4. Januar 2015)
Hier konnte die gesamte Besatzung in Sicherheit gebracht werden: Das 180 Meter lange Transportschiff Höegh Osaka vor der Isle of Wight an der Südküste Englands. (4. Januar 2015)
Malcom Wells, AFP
Wurde am Samstag nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick im Wasser entdeckt: Der Rumpf des mit Zement beladenen Frachters Cemfjord. Acht Crewmitglieder werden vermisst. (3. Januar 2015)
Wurde am Samstag nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick im Wasser entdeckt: Der Rumpf des mit Zement beladenen Frachters Cemfjord. Acht Crewmitglieder werden vermisst. (3. Januar 2015)
AFP
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Der Kapitän des vor der britischen Küste havarierten Transportschiffs Höegh Osaka hat den Frachter absichtlich auf Grund gesetzt. Damit wollte er ein komplettes Kentern verhindern.

Der Chef der Firma Höegh Autoliners, Ingar Skiaker, sagte am Sonntag zu dem Unglück, das Aufsetzen auf der Sandbank sei der letzte Ausweg gewesen, um eine grössere Katastrophe zu verhindern. Schon kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen habe die Höegh Osaka Schlagseite gehabt, daher habe sich die Führung zu der Notstrandung entschlossen.

Der Chef der Firma, der das Frachtschiff gehört, lobte vor diesem Hintergrund die Erfahrungen und das Geschick des Kapitäns, der auf diese Weise «das Schiff und die Crew gerettet» habe. Nun liege viel Arbeit vor ihnen, um die gestrandete Höegh Osaka zu bergen, ohne die Umwelt zu belasten.

Das 180 Meter lange Schiff war am Samstag vor der Isle of Wight auf Grund gelaufen. Die gesamte Besatzung konnte mit Helikoptern und Booten in Sicherheit gebracht werden. Das mit Autos beladene Schiff war auf dem Weg nach Deutschland.

SDA/chk

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