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Kälber gequält und getötet

Ein 21-jähriger Mann hat in Oberwil im Baselbiet mehrere Kälber bis zu deren Tod misshandelt. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Zu den Taten kam es bereits in der Nacht auf Sonntag, den 31. August. Auf dem Gebiet eines Bauernhofes in Oberwil wurden drei Kälber misshandelt, wobei zwei der Tiere an den Folgen starben. Das dritte Kalb wurde nur leicht verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen verhaftete die Polizei noch an jenem Sonntag einen der Tat dringend verdächtigten 21-jährigen Mann.

Gemäss bisherigen Ermittlungen hatte er den Tieren den Stil einer Mistgabel in den After gestossen und sie dabei schwer verletzt. Die verendeten, zweieinhalb und dreieinhalb Monate alten Tiere wurden der Tierpathologie zugeführt und obduziert. Gemäss dem Expertenbericht steht fest, dass die Tiere durch die ihnen zugefügten inneren Verletzungen qualvoll verblutet sind. Der festgenommene Mann befindet sich in Untersuchungshaft und ist inzwischen zumindest teilweise geständig, wie das Bezirksstatthalteramt Arlesheim und die Baselbieter Kantonspolizei mitteilten.

Nicht für Serie von Tierquälerei verantwortlich

Zu Person und Motiv war nichts näheres zu erfahren: Mit Verweis auf das laufende Verfahren wurden weitere Informationen verweigert. Gemäss aufwändigen Abklärungen sei der Mann, ein Ausländer, vor 2007 nicht in der Schweiz gewesen; er sei demnach «mit grösster Wahrscheinlichkeit» auch nicht für die Tierquälerei-Serie von 2005 verantwortlich.

ap/sda/cpm

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