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Junger Zürcher stirbt bei Segelflug-Unfall

Der Pilot eines gestern in Graubünden abgestürzten Segelflugzeugs ist heute tot geborgen worden. Wegen des Föhns mussten die Retter zu Fuss vor Ort gelangen. Ein zweites Segelflugzeug wird noch immer vermisst.

Schwierige Lage für die Bergung: Die Absturzstelle im Falknisgebiet.
Schwierige Lage für die Bergung: Die Absturzstelle im Falknisgebiet.
Kantonspolizei Graubünden

Im Kanton Graubünden ist gestern Nachmittag ein Segelflugzeug abgestürzt. Der 34-jährige Pilot wurde tot im Wrack gefunden. Ein weiteres Flugzeug wurde am Sonntagabend noch immer vermisst. Der aufgefundene Segelflieger hatte sich an einem internen Flugevent einer Segelsportgruppe beteiligt.

Der zweite hingegen war auf einem privaten Rundflug im Kanton Glarus, wie die Kantonspolizei Graubünden präzisierte. Beide Flugzeuge waren vom Flugplatz Schänis SG aus gestartet und kehrten nicht wieder dorthin zurück.

Unzugängliches Gebiet

In der Nacht konnte schliesslich der eine Segelflieger geortet werden – in steilem und schwer zugänglichem Gebiet. Am Morgen gelang es zwei Mitgliedern der Alpinen Rettung, zu Fuss zur Absturzstelle zu gelangen. Sie fanden den Piloten tot im Wrack. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen 34-jährigen Schweizer, der im Kanton Zürich wohnte. Vom vermissten Flieger fehlte am Sonntagabend noch jede Spur. Wenn es das Wetter zulässt, wird am Montagmorgen ab 8 Uhr weitergesucht.

SDA/rbi

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