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Junge sprengt sich mitten in Trauergemeinde in die Luft

Ein Selbstmordattentat hat in Pakistan mindestens 34 Tote gefordert. Der Anschlag ereignete sich in einer Region, die als Hochburg der Taliban gilt.

Der Anschlag wurde am Stadtrand von Peshawar verübt, wie ein Polizeisprecher sagte. Mindestens 34 Menschen wurden getötet, 45 weitere verletzt. Zunächst war von mindestens 25 Toten die Rede gewesen, andere Quellen nannten die Zahl 31. Der Chef des grössten Spitals der Stadt, Abdul Hameed Afridi, beschrieb den Zustand von elf der Verletzten als «äusserst kritisch».

Der Attentäter sprengte sich laut Polizei inmitten einer Trauergemeinde in die Luft. Die Menschenmenge hatte sich zur Beerdigung der Frau eines Mitglieds einer gegen die Taliban kämpfenden Miliz versammelt.

Schon gestern ein Anschlag

Ein Junge habe sich unter die Trauernden gemischt, bevor er sich in die Luft sprengte, sagte ein Überlebender im Radio. Wer hinter dem Anschlag steckt, war zunächst nicht klar.

Erst am Vortag waren bei einem Anschlag in der Stadt Faisalabad in der östlichen Provinz Punjab 25 Menschen getötet und mehr als 150 weitere verletzt worden.

Peshawar liegt am Rande der unruhigen nordwestlichen Stammesgebiete des Landes. Die an der Grenze zu Afghanistan gelegene Region ist eine Hochburg der Taliban und dient dem Terrornetzwerk al-Qaida als Rückzugsraum.

(sda/AFP)

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