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Jetzt kommt er, der Frühling

Zwölf Zentimeter Neuschnee im Berner Oberland, 22 Grad im Tessin: Die Schweiz erlebte gestern einen Apriltag, wie er im Buche steht. Spätestens ab heute stehen die Zeichen aber definitiv auf Frühling.

Endlich etwas Wärme tanken: Drei Schülerinnen geniessen die Sonnenstrahlen am Zürichsee. (13. April 2013)
Endlich etwas Wärme tanken: Drei Schülerinnen geniessen die Sonnenstrahlen am Zürichsee. (13. April 2013)
Keystone

Das Wetter heute Samstag hatte alle Ingredienzen eines Frühlingstages: Am Morgen gab es im Appenzellerland noch Schneeflocken bis 1000 Meter hinunter. Und in Mürren im Berner Oberland wurden 12 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Doch tagsüber stiegen die Temperaturen im Tessin mit kräftiger Aprilsonne bis auf 22 Grad, wie Meteomedia mitteilte. Allerdings war es am 5. Januar in der «Sonnenstube» mit fast 24 Grad schon einmal wärmer.

Die fast schon sommerlichen Temperaturen lockten auch viele Sonnenhungrige Richtung Süden. Vor dem Gotthard-Strassentunnel stauten sich die Fahrzeuge am Samstagvormittag zeitweise auf einer Länge von bis zu neun Kilometern.

Nördlich der Alpen gab es weniger Sonnenstunden und «nur» 12 Grad in St. Gallen und 17 Grad in Basel und Bern. Im Westen und im Wallis reichte es schon für 18 bis 19 Grad.

Strahlend sonnig und bis zu 22 Grad

Am Sonntag bricht aber auch nördlich der Alpen der Frühling definitiv aus: Bei zunehmend wolkenlosem Himmel wird es strahlend sonnig und 18 bis 22 Grad warm, die Nullgradgrenze steigt bis auf 3500 Meter an. Das schöne, warme Frühlingswetter scheint auch die ganze nächste Woche anzuhalten, verspricht Meteomedia.

Die steigenden Temperaturen haben auch Auswirkungen auf die Situation in den Bergen. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos verhängte für Teile der Alpen die zweithöchste Gefahrenstufe 4.

Für den Sonntag muss im Verlaufe des Tages im westlichen Unterwallis sowie am nördlichen Alpenkamm vom Chablais bis in die Urner Alpen mit Nassschneelawinen gerechnet werden. In den übrigen Gebieten steigt die Gefahr für Nassschneelawinen auf «erheblich» (Stufe 3) an.

SDA/fko

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