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Japan jagt verbotene Drohnen mit Netzen

Eine Drohne mit radioaktiven Spuren war der Auslöser für das Verbot von unbemannten Flugobjekten in Japan. Eine spezielle Einsatztruppe setzt das neue Gesetz um.

Darf nicht mehr über dicht besiedeltes Gebiet fliegen: Eine Drohne in Japan. (Archivbild)
Darf nicht mehr über dicht besiedeltes Gebiet fliegen: Eine Drohne in Japan. (Archivbild)
Toru Yamanaka, AFP

In Japan ist das Fliegen von Drohnen über dicht besiedelten Stadtgebieten künftig verboten. Um eine seit Donnerstag geltende Änderung des Luftfahrtgesetzes durchzusetzen, plant die Polizei in der Hauptstadt Tokio laut Medienberichten eine spezielle Einsatztruppe.

Sobald eine Drohne in einer Flugverbotszone gesichtet wird, rücken die Beamten demnach aus, um den Piloten aufzuspüren und aufzufordern, seine Drohne zu landen. Sollte das nichts bringen, wird die Polizei den Flugobjekten mit eigenen Drohnen, die mit Kameras und Netzen ausgerüstet sind, nachstellen.

Es drohen saftige Bussen

Das neue Gesetz verbietet den ungenehmigten Betrieb von Drohnen über dichten Wohngebieten sowie um Einrichtungen wie Flughäfen. Das gilt für sämtliche Stadtteile von Tokio wie auch für die meisten anderen grossen Städte des Inselreiches. Wer dagegen verstösst, dem drohen saftige Geldstrafen.

Die neue Bestimmungen wurden eingeführt, nachdem eine kleine Drohne mit winzigen radioaktiven Spuren auf dem Bürodach des Regierungschefs in Tokio gefunden worden war.

SDA/chk

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