Zum Hauptinhalt springen

In den USA brennt ein Atomendlager

Die Mitarbeiter in einem Atommüll-Lager im US-Staat New Mexico mussten evakuiert werden, nachdem ein Brand ausgebrochen war. Mehrere Personen wurden verletzt. Radioaktive Abfälle seien nicht betroffen.

Im Nordteil der Waste Isolation Pilot Plant brauch Feuer aus: Ein Lastwagen liefert in Carlsbad Atommüll an. (Archivbild)
Im Nordteil der Waste Isolation Pilot Plant brauch Feuer aus: Ein Lastwagen liefert in Carlsbad Atommüll an. (Archivbild)
Keystone

Wegen eines Brandes ist ein Atomendlager im US-Staat New Mexico evakuiert worden. Das Feuer in der unterirdischen Anlage nahe der Stadt Carlsbad sei am Mittwochmorgen ausgebrochen, teilten die Betreiber mit. Radioaktive Abfälle seien davon nicht betroffen.

Radioaktivität sei nicht ausgetreten, sagte eine Sprecherin des Betreibers der Zeitung «Albuquerque Journal».

Allerdings wurden mehrere Angestellte mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft des Krankenhauses in Carlsbad wurden sechs Personen eingeliefert, ihr Zustand wird als stabil bezeichnet.

In dem Endlager wird unter anderem mit dem hochgiftigen Plutonium verseuchter Abfall entsorgt, der aus den Atomlaboratorien von Los Alamos und anderen Verteidigungsprojekten stammt. Der radioaktive Abfall wird in Carlsbad in Kammern in einem Salzstock versiegelt.

Nach Angaben der lokalen Zeitung «The Carlsbad Current-Argus» soll ein Lastwagen im Nordteil der Anlage in Brand geraten sein. Der Atommüll wird nach Darstellung der Betreiber im Südteil der Mine gelagert.

AP/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch