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Im Wallis sterben mehr Menschen am Berg als auf der Strasse

20 Personen kamen letztes Jahr im Wallis bei Verkehrsunfällen ums Leben, 37 bei Bergunfällen. Vor allem Feriengästen wurden die Alpen zum Verhängnis.

In den Walliser Bergen sind 2010 fast doppelt so viele Menschen ums Leben gekommen als auf den Walliser Strassen. Nach Angaben der Kantonspolizei wurden 37 Todesopfer bei Bergunfällen gezählt, während bei Verkehrsunfällen 20 Personen ums Leben kamen.

Von den 37 Personen, die vergangenes Jahr in den Walliser Alpen tödlich verunglückten, waren rund zwei Drittel (62 Prozent) Ausländer und Ausländerinnen. 16 Prozent stammten aus dem Wallis, 22 Prozent aus der übrigen Schweiz. In der Wintersaison gab es deutlich weniger Bergtote – nämlich 10 – als im Sommer.

Verkehrsunfälle nehmen ab

Auf den Strassen kamen mit 20 Personen etwas mehr Menschen ums Leben als in den beiden Vorjahren, als 15 (2009) und 16 (2008) gezählt wurden. Der sinkenden Tendenz der Zahl der Strassenopfer der letzten 50 Jahre widerspreche diese Zahl aber nicht, sagte Polizeikommandant Christian Varone in Sitten vor den Medien.

Rückläufig blieb die Zahl der Verkehrsunfälle, 2010 wurden deren 949 gezählt. Gleichzeitig nahm die Zahl der immatrikulierten Fahrzeuge um 8000 auf 268'000 zu.

SDA/miw

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