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Im gestohlenen Bentley einen Unfall gebaut

Ein Dieb stahl in Zürich Schmuck im Wert von 1,2 Millionen Euro und einen Bentley. Er konnte mit dem Auto über die Grenze nach Deutschland entwischen, baute aber einen Unfall – und flüchtete abermals.

Die oberbayrische Polizei hat in einem verunfallten Bentley Schmuck im Wert von rund 1,2 Millionen Euro gefunden. Schmuck und Nobelkarosse waren bei einem Einbruch im Raum Zürich gestohlen worden, wie die Polizei von Oberbayern Süd am Freitag mitteilte.

Einer Tiroler Polizeistreife war laut Mitteilung am 14. Oktober der Bentley mit Schweizer Kennzeichen an einer Tankstelle aufgefallen. Als der Fahrer merkte, dass er kontrolliert werden sollte, brauste er davon. Er entwischte samt Auto über die Grenze ins deutsche Bayern.

Verunfallt und zu Fuss geflüchtet

Im oberbayrischen Reit im Winkl verlor er dann in einer scharfen Rechtskurve die Herrschaft über seinen Wagen. Am ehemaligen Zollamt sei er frontal gegen einen dort stehenden Mercedes geprallt, schreibt die Polizei.

Mit dem stark beschädigten Bentley fuhr der Mann noch ein Stückchen weiter, bevor er den Wagen im Wert von rund 300'000 Franken hinter einem Firmengebäude abstellte und zu Fuss flüchtete.

Obwohl die Polizei mit zahlreichen Streifen, Diensthunden und Helikoptern nach ihm fahndete, konnte er entkommen, so die Mitteilung. Laut Zeugen wurde er von einem Helfer mit einem Auto abgeholt.

Schmuck bei einem Einbruch gestohlen

Der Luxuswagen war laut Polizei am selben Tag in Zürich gestohlen worden. Der Schmuck wurde bei einem Einbruch im Raum Zürich gestohlen. Die Polizeien von Österreich, Deutschland und der Schweiz hätten eng zusammengearbeitet, heisst es.

Nach bisherigen Ermittlungen dürfte es sich bei den Tätern um «straff organisierte Osteuropäer» handeln, so die Mitteilung. Die Zürcher Kantonspolizei konnte am Freitag nichts zu dem Fall sagen.

SDA/fko

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