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«Ich glaube, er war in Samantha verknallt»

Der 21-Jährige, der eine 19-jährige Genferin getötet hat, war ein Schulfreund von ihr. Ein Bekannter des Täters vermutet, dass er mehr wollte.

Nach ihrem Verschwinden wurde die Leiche der 19-jährigen Genferin erst fast zwei Monate später gefunden.
Nach ihrem Verschwinden wurde die Leiche der 19-jährigen Genferin erst fast zwei Monate später gefunden.
z.V.g.

Nachdem die Leiche einer 19-jährigen Genferin in einem Sumpfgebiet beim Neuenburgersee FR gefunden worden war, wurde ein 21-Jähriger festgenommen. Er gestand, Samantha umgebracht zu haben und sitzt derzeit in Untersuchungshaft, wie die Freiburger Kantonspolizei mitgeteilt hatte.

Nach ersten Erkenntnissen wurde Samantha an Händen und Füssen gefesselt. Sie hatte ausserdem eine Verletzung am Kopf, verursacht durch einen Schlag mit einem Gegenstand. «Wir wissen noch nicht, ob der Schlag auf den Kopf die Todesursache war», sagt der Freiburger Staatsanwalt Raphael Bourquin zum «Blick». Es gebe jedoch keine anderen Verletzungsspuren oder Würgemale.

Samanthas Unterkörper war nackt. Mit weiteren Ermittlungen wollen die Behörden nun herausfinden, ob sexuelle Gewalt im Spiel gewesen war. Doch ist die Obduktion kein leichtes Unterfangen, da die Leiche von Füchsen angefressen wurde, wie es im Bericht weiter heisst.

Kein Paar

Nach Angaben der Polizei waren Täter und Opfer nicht liiert. Doch kannten sich die beiden von der Schule her. Der 21-jährige Täter Richard habe den Mädchen jedoch den Kopf verdreht, wie ein Bekannter des Täters zum «Blick» sagt. Er vermutet, dass er mehr von ihr wollte: «Ich glaube, er war in Samantha verknallt».

Der Täter hat in einem Restaurant in Cheyres gearbeitet, das sich laut Bericht nur wenige Meter vom Leichenfundort entfernt befindet. Richard habe in einem Zimmer in der oberen Etage des Restaurants gewohnt.

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