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ICE-Unfall und Leichenfund: Das Ende eines Ehedramas?

Bei dem Mann, der sich in Deutschland vor einen ICE-Zug warf, und der 29-jährigen Frau, die zerstückelt aufgefunden wurde, handelte es sich um ein Ehepaar.

Nach dem Unglück: Mit einem Ersatzzug konnten die Passagiere des ICE weiterreisen.
Nach dem Unglück: Mit einem Ersatzzug konnten die Passagiere des ICE weiterreisen.
Keystone

Dies teilte das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag in Würzburg mit. Die Ermittler prüfen nun, ob der Ehemann Ende vergangener Woche seine Frau ermordete, dann zerstückelte und in den See warf, bevor er sich am Montag nahe des Sees das Leben nahm, indem er sich von einem ICE überrollen liess.

Ein Fischer, der in dem beliebten Erlabrunner Badesee Schwarzanglern auflauern wollte, hatte dort am Montag Leichenteile gefunden. Taucher der Polizei entdeckten weitere Leichenteile und den Torso der inzwischen eindeutig identifizierten Frau. Wie die Frau getötet wurde, soll nun die Obduktion ergeben. Aufgrund von Zeugenaussagen geht die Polizei davon aus, dass die Leichenteile bereits am Freitag in den See geworfen worden sein könnten.

Spekulationen um Grund für einen Streit

Am Sonntagabend hatte der Mann seine Frau als vermisst gemeldet; kurz nach Bekanntwerden des Funds der Leichenteile warf er sich vor den Zug. Keine Angaben wollte die Polizei zu Medienberichten machen, denen zufolge es sich bei dem Ehemann um einen Bundeswehrsoldaten gehandelt haben und die Frau seit Jahren im Rotlichtmilieu gearbeitet haben soll. Den Berichten zufolge soll die Frau ihrem Mann dies verschwiegen haben.

Nach dem tödlichen Zusammenprall mit dem ICE-Zug mussten rund 600 Insassen des Zugs fast vier Stunden in einem Tunnel ausharren, bevor sie in einen Ersatzzug umsteigen konnten.

AFP/raa

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