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Horror-Unfall mit Pferd

Ein Horror-Unfall hat sich am Samstagmorgen auf der deutschen Autobahn 6 im nordbayerischen Kreis Ansbach ereignet.

Ein Pferd lief im Bereich der Anschlussstelle Neuendettelsau gegen 03.30 Uhr vor den VW Touran einer Familie, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken berichtete. «Durch den heftigen Aufprall wurde der Kopf des Pferdes vom Rumpf getrennt und durchschlug die Windschutzscheibe. Dabei wurde der hinter dem Steuer sitzende Vater (42) tödlich verletzt», heisst es im Polizeibericht.

Seine hinter ihm sitzende 16-jährige Tochter erlitt schwere Verletzungen. Die 41-jährige Ehefrau und der 13-jährige Sohn wurden leichter verletzt. Die Mutter und ihre Kinder erlitten zusätzlich einen schweren Schock und wurden in eine Klinik gebracht. Die Familie hatte das Auto nach Polizeiangaben im Raum Osnabrück geleast.

Erst am Freitag Karambolage

Nur fünf Minuten zuvor war bereits ein anderes Pferd in der Nähe der Unfallstelle vor einen Sattelzug gelaufen. Es wurde frontal von der Zugmaschine erfasst und getötet. Das tote Tier wurde in den rechten Strassengraben geschleudert. Der 53-jährige Fahrer blieb unverletzt, an seinem Laster entstand ein Schaden von etwa 13.000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Wie die Pferde, die aus einer Koppel im Raum Heilsbronn stammen, auf die Autobahn gelangen konnten, ist noch nicht geklärt.

Erst am Freitagmorgen hatten acht entlaufene Pferde auf der Autobahn 9 in Thüringen bei Triptis (Saale-Orla-Kreis) eine Karambolage von fünf Autos verursacht. Ein 46-jähriger Mann aus Gera kam dabei ums Leben, drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Sechs Pferde verendeten.

dapd/sam

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