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Hillary Clinton verschwunden

Jüdisch-orthodoxe Zeitung retuschiert die amerikanische Aussenministerin aus einer offiziellen Fotografie des Weissen Hauses heraus.

Publikation des Teams Obama in der jüdisch-orthodoxen Wochenzeitung Di Tzeitung am letzten Freitag, den 6. Mai 2011.
Publikation des Teams Obama in der jüdisch-orthodoxen Wochenzeitung Di Tzeitung am letzten Freitag, den 6. Mai 2011.
Keystone

Barack Obama und sein Team verfolgen im sogenannten Situation Room des Weissen Hauses live den Angriff auf Osama Bin Laden: Das war eines der Bilder, die nach der Hinrichtung Osama Bin Ladens um die Welt gingen. Besonderes Zückerchen der offiziellen Fotografie des Weissen Hauses war für viele Aussenministerin Hillary Clinton, die sich fotogen-erschrocken die Hand vor den Mund hielt. Umso mehr müsste den aufmerksamen Leser die Veröffentlichung der selben Fotografie letzten Freitag in der Brooklyner Zeitung Di Tzeitung enttäuschen, denn von Frau Clinton war auf einmal nichts mehr zu sehen. Die jüdisch-orthodoxe Wochenzeitung hatte sie, zusammen mit Audry Tomason, Direktorin der Nationalen Antiterror-Zentrale, kurzerhand wegretuschiert. Die Erklärung von Di Tzeitung: Sie würden generell keine Fotografien von Frauen abdrucken, denn ihre Leserschaft sei der Meinung, Frauen müssten dafür geschätzt werden, wer sie sind und was sie tun – und nicht für ihr Aussehen.

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