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Handgranaten aus Rekrutenschule gestohlen

Überraschung beim Öffnen einer Munitionskiste: Statt Übungsgranaten befanden sich Steine darin. Die Militärpolizei ermittelt.

Von der Militärpolizei sichergestellt: Mit Steinen gefüllte Munitionskiste. (Bild: Militärjustiz)
Von der Militärpolizei sichergestellt: Mit Steinen gefüllte Munitionskiste. (Bild: Militärjustiz)

Unbekannte haben zwölf Übungshandgranaten aus der Infanterie-Rekrutenschule 11 in Neuchlen bei Gossau SG gestohlen. Der Diebstahl wurde beim Öffnen einer Munitionskiste bemerkt: Statt Handgranaten befanden sich Steine in der Kiste.

Die Militärpolizei habe die Kiste sichergestellt und Ermittlungen aufgenommen, teilt das Oberauditoriat der Militärjustiz mit. Bei den gestohlenen Handgranaten handelt es sich um Explosiv-Übungshandgranaten EUHG 85.

Trotzdem gefährlich

Diese mit Sprengstoff gefüllten Granaten sind gefährlich, auch wenn sie nicht gleich grosse Schäden anrichten wie Kriegshandgranaten. Ob Rekruten oder aussenstehende Personen die Handgranaten stahlen, ist laut einem Sprecher der Militärjustiz nicht klar.

SDA/mw

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