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Geisterfahrer sorgt für 25 Kilometer langen Stau

Geduldsprobe im Morgenverkehr: Ein Falschfahrer hat auf der A 1 einen Unfall verursacht. In Thalwil machte eine Fahrleitung Probleme.

Wartezeit bis zu zwei Stunden: Ein «20 Minuten»-Leser-Reporter filmte die Unfallstelle.

Auf der A 1 bei Seebach ist es im Morgenverkehr zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein 81-jähriger Autofahrer fuhr «als Falschfahrer auf der Richtung St. Gallen führenden Fahrbahn Richtung Bern», heisst es in der Polizeimitteilung. Dabei ist er mit dem Auto eines 51-jährigen Fahrers frontal zusammengestossen. Die beiden Fahrer wurden leicht verletzt ins Spital gebracht.

Zur Unfallaufnahme musste ein Fahrstreifen über mehrere Stunden gesperrt werden. Dadurch kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen. Gemäss dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse staute sich der Verkehr auf einer Länge von 25 Kilometern bis zur Verzweigung Birrfeld. Dies entsprach einer Wartezeit von bis zu zwei Stunden. Weil zahlreiche Autofahrer versuchten, den Stau zu umfahren, kam es auch auf den Nebenstrassen zu Verkehrsbehinderungen.

Beruhigung in den nächsten Stunden

Wie es in der Mitteilung von Viasuisse weiter heisst, konnte die Unfallstelle gegen 7.40 Uhr geräumt werden. Die Verkehrslage hat sich inzwischen beruhigt.

Laut Angaben der Kantonspolizei haben sich zudem mehrere Unfälle auf weiteren Strecken ereignet. Über die Gründe konnte der Polizeisprecher keine Angaben machen.

Pendler stecken in Thalwil fest

Auch auf dem Schienennetz lief es harzig. Die Strecke zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und Zug war unterbrochen. In Thalwil blieben heute Morgen Hunderte Pendler stecken.

Grund war eine Fahrleitungsstörung zwischen Horgen und Thalwil. Laut den SBB fahren die Züge wieder. Die Pendler müssen aber bis 14 Uhr mit Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen rechnen. Reisende von Zürich HB nach Luzern oder Sursee LU mussten über Olten fahren. Betroffen war auch der Fernverkehr. Die Züge ab Zürich nach Milano Centrale und Bellinzona wurden umgeleitet und hielten ausserordentlich in Rotkreuz im Kanton Zug. Zwischen Thalwil und Horgen waren Ersatzbusse im Einsatz.

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