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Fürsorge führt zum Tod eines Bison-Kalbs

Zwei Touristen haben im Yellowstone-Park ein Bisonkälbchen vor der Kälte in ihrem Auto schützen wollen. Nun ist das Tier tot – und die Parkleitung verärgert.

Abstand halten ist in den Tierparks wichtig: Ein Bison und sein Kalb geniessen die Ruhe. (Archiv)
Abstand halten ist in den Tierparks wichtig: Ein Bison und sein Kalb geniessen die Ruhe. (Archiv)
Keystone
Im Yellowstone-Park gibt es viele Bisons. (9. März 2016)
Im Yellowstone-Park gibt es viele Bisons. (9. März 2016)
Keystone
Mensch und Natur begegnen sich: Eine Schwarzbärin und ihre Jungen geniessen die Aufmerksamkeit der Besucher im Yellowstone-Park. (6. Mai 2015)
Mensch und Natur begegnen sich: Eine Schwarzbärin und ihre Jungen geniessen die Aufmerksamkeit der Besucher im Yellowstone-Park. (6. Mai 2015)
Keystone
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Ein unüblicher Vorfall im berühmten Yellowstone-Park im Norden der USA verärgert die Betreiber. Mitarbeiter haben ein Bisonkalb einschläfern müssen, weil ein Vater und sein Sohn die Fürsorge übertrieben haben, berichtet Spiegel.de. Das Duo entdeckte während seiner Fahrt durch den Park ein Bisonkälbchen und meinte, es würde in der Kälte frieren. Also packten sie das Tier in den Kofferraum ihres Geländewagens und fuhren es zu den Park-Rangern.

In der Folge versuchten diese, das Kälbchen mit der Mutter zu vereinen. Die Aktion schlug fehl. Das junge Tier gewöhnte sich in der Zwischenzeit an den Umgang mit den Menschen und es näherte sich immer wieder Autos und Fussgängern. Schliesslich habe es keine andere Lösung gegeben, als das Bisonkälbchen einschläfern zu lassen, teilte die Parkleitung mit.

«Haltet Abstand zu den Tieren»

Nun appelliert sie an die Vernunft der Besucher. Diese sollen in Zukunft «unangemessenes, gefährliches und illegales Verhalten gegenüber Tieren» unterlassen. Besucher sollten mindestens rund 20 Meter Abstand halten, wenn es um Bisons oder Elche gehe. Bei Bären und Wölfen seien es rund 90 Meter. Andernfalls würden Geldbussen, Verletzungen oder gar der Tod drohen. «Die Sicherheit der Tiere und die Sicherheit der Menschen hängt davon ab, dass jeder Besucher seinen gesunden Menschenverstand nutzt und diese simplen Regeln befolgt.»

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