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Für Colton Harris-Moore ist es aus und vorbei

Trotz freundlicher Augen und Bubi-Gesicht: Colton Harris-Moore hielt die US-Polizei mehrere Jahre zum Narren. Der 19-Jährige klaute Schiffe und Flugzeuge. Nun wurde er auf den Bahamas endlich geschnappt.

Der Teenager begann seine kriminelle Karriere schon als Zwölfjähriger: Colton Harris-Moore wird in Nassau von Polizisten abgeführt.
Der Teenager begann seine kriminelle Karriere schon als Zwölfjähriger: Colton Harris-Moore wird in Nassau von Polizisten abgeführt.
Keystone
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Der US-Seriendieb ist nach einem jahrelangen Katz- und Maus-Spiel mit der Polizei gefasst worden. Der 19-jährige Colton Harris-Moore sei am Sonntagmorgen auf den Bahamas in Gewahrsam genommen worden, sagte die örtliche Polizistin Chrislyn Skippings dem US-Fernsehsender Fox.

Der aus der Nähe von Seattle stammende Teenager war der Polizei jahrelang entkommen - zu Fuss, mit gestohlenen Autos odar sogar in einem geklauten Flugzeug. Weil die Polizei nach einem der Diebstähle Abdrücke nackter Füsse entdeckte, erhielt er den Spitznamen «Barfuss-Bandit». Die Spuren führten zu einem Hangar, in dem das damals gestohlene Flugzeug gestanden hatte. In der Gegend waren zahlreiche Einbrüche begangen worden.

Schon als Zwölfjähriger kriminell

Der Teenager begann seine kriminelle Karriere schon als Zwölfjähriger. Im Jahr 2007 wurde er schon einmal gefasst und verurteilt, doch aus dem offenen Strafvollzug lief er davon. Er soll daraufhin mehr als 50 weitere Einbrüche begangen haben. Einmal entdeckte die Polizei eine Digitalkamera mit einem Selbstporträt. Das Foto des keck und selbstbewusst schauenden Jugendlichen verbreitete sich über das Internet und machte den Verdächtigen zur Kultfigur. In Hollywood soll es bereits Pläne für eine Verfilmung seines Lebens geben.

Die Polizei fasste Harris-Moore auf der Bahamas-Insel Eleuthera. «Die Leute waren erstaunt, dass er es bis hierhin geschafft hat», sagte Skippings. Zum Verhängnis wurde dem Verdächtigen möglicherweise seine Körpergrösse von 1,98 Metern, mit der er auf den Bahamas hervorstach. Harris-Moores Mutter Pam Koehler hatte ihren Sohn im vergangenen Jahr als «hochintelligent» bezeichnet. Sein Intelligenzquotient liege nur drei Punkte unter dem von Albert Einstein.

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