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Frost im Norden – Sonne im Tessin

Das Auffahrtswochenende war von einem kalten Wind und Temperaturen zum Frösteln geprägt. Im Tessin schien dagegen bei über 20 Grad die Sonne.

Wetter zum Daheimbleiben: Nur wenige Touristen und Ausflügler geniessen den verregneten Sonntag am Vierwaldstättersee in Brunnen. (12. Mai 2013)
Wetter zum Daheimbleiben: Nur wenige Touristen und Ausflügler geniessen den verregneten Sonntag am Vierwaldstättersee in Brunnen. (12. Mai 2013)
Keystone

Auch wenn sich die Sonne ab und zu hat blicken lassen – im Norden vermochte sie am Wochenende weder Herzen noch Hände zu wärmen. In St. Gallen wurden am Sonntagnachmittag Temperaturen von knapp über 7 Grad gemessen, in Plaffeien FR etwas über 6 Grad und in Basel 12 Grad.

Im Napfgebiet fiel gar leichter Schnee bei 1,8 Grad und auf dem Moléson FR verzeichnete die Messstation von Meteo Schweiz minus 1,8 Grad. Weitverbreitet brachte der Westwind die Menschen zum Frösteln. Nicht so im Tessin: In Magadino wurden 22,8 Grad gemessen.

Da es im Tessin bei nur wenig Wolken am Wochenende generell um die 20 Grad warm wurde, flohen schon an Auffahrt zahlreiche Deutschschweizer in Richtung Süden. Die Folge: Bis zu zehn Kilometer Stau vor dem Gotthardstrassentunnel. Auch auf der traditionellen Ausweichroute via San Bernardino mussten sich die Autofahrer gedulden.

Eisheiligen «schuld»

Das umgekehrte Bild zeigte sich dann am Sonntag. Im Tessin stauten sich die Autos Richtung Norden und damit heimwärts an mehreren Orten. Gemäss TCS-Website mass die längste Blechschlange zwischen Faido TI und Gotthardtunnel am Nachmittag 11 Kilometer. Wartezeit: Zwei Stunden. Dies aber immerhin unter strahlender Sonne.

Die Eisheiligen, die seit der Kalenderreform vom 11. bis zum 15. Mai schalten und walten, machen dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre. Ein erster Kälteeinbruch fand gestern statt. Der Frost aber, der für die Eisheiligen typisch ist, kommt erst in der Nacht auf morgen. Meteo Schweiz erwartet im Mittelland rund 3 Grad und in der Ajoie JU gar Bodenfrost.

SDA/rbi

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