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Freiwillige wollen Drohnen-Rega gründen

15 Schweizer Drohnenpiloten wollen einen Rettungstrupp bilden. Auslöser ist die Suche nach dem Speedflyer in Bern.

Fotografische Dokumentation von oben: Eine Drohne fliegt über Volketswil. (Symbolbild)
Fotografische Dokumentation von oben: Eine Drohne fliegt über Volketswil. (Symbolbild)
Christian Beutler, Keystone

Am 26. März verschwand der US-Speedflyer Harrison Fast im Berner Lauterbrunnental. Die verzweifelte Familie des 28-Jährigen wandte sich an freiwillige Drohnenpiloten, um bei der Suche zu helfen. Laut einem Bericht der «Aargauer Zeitung» haben die Helfer – trotz der bislang erfolglosen Suche – nun eine Idee: 15 von ihnen möchten einen freiwilligen Rettungstrupp gründen.

Ziel sei es, Drohnenflüge für Such- und Rettungszwecke zu organisieren. Mit diesem Angebot würden die Freiwilligen hierzulande Pionierarbeit leisten, im Ausland seien erste Versuche mit Drohnenrettungstrupps am Entstehen.

Hürden zu bewältigen

Der Sprecher des freiwilligen Rettungstrupps, Mathias Häcki, sagt zur «Nordwestschweiz»: «Mit Drohnen kann man ein Gebiet aus der Luft fotografisch dokumentieren und so, nebst der Live-Sichtung, weiteren Helfern das Material zur Analyse übergeben. Ein Gebiet kann so genau, aber günstiger als mit einem Helikopter abgesucht werden.»

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt habe man gegen eine solche Organisation grundsätzlich nichts einzuwenden, heisst es im Bericht weiter. Es sei jedoch unerlässlich, dass sich freiwillige Helfer mit den Rettungskräften der Rega absprechen und die Einsätze koordinieren würden. Drohnenpiloten bräuchten ausserdem eine spezielle Bewilligung, wenn das Fluggerät ohne direkten Sichtkontakt geflogen werde.

Laut Bericht verstehen sich die privaten Rettungskräfte sowie die Rega nicht als Konkurrenten, sondern vielmehr als Ergänzung. Die Rega ist aktuell nicht mit Suchdrohnen ausgestattet. Die Rega geht aber davon aus, dass Drohnen zukünftig bei Rettungseinsätzen als Hilfsmittel zum Einsatz kommen könnten wie ein Sprecher zur «Aargauer Zeitung» sagt.

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