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Frau rammt Polizeiauto nahe dem US-Kapitol

In der US-Hauptstadt Washington sind Schüsse gefallen. Eine Frau wurde festgenommen.

Moment des Schreckens: Das gerammte Polizeiauto in Washington D.C. (29. März 2017)
Moment des Schreckens: Das gerammte Polizeiauto in Washington D.C. (29. März 2017)
Susan Walsh, Keystone
Dabei wäre sie beinahe mit mehreren Beamten kollidiert und krachte dann in den Polizeiwagen.
Dabei wäre sie beinahe mit mehreren Beamten kollidiert und krachte dann in den Polizeiwagen.
Michael Biesecker, Keystone
Nach kurzer Verfolgung sei die Täterin festgenommen worden, erklärte die Polizei.
Nach kurzer Verfolgung sei die Täterin festgenommen worden, erklärte die Polizei.
Susan Walsh, Keystone
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In der Nähe des Kapitols in der US-Hauptstadt Washington hat eine Frau am Mittwoch einen Polizeiwagen gerammt und beinahe mehrere Beamte überfahren. Die Befürchtungen, dass es sich um einen ähnlichen Terrorangriff wie eine Woche zuvor in London handeln könnte, wurden aber rasch von der Polizei zerstreut. Die Fahrerin wurde festgenommen.

Nach Angaben der Polizei war die Frau in eine Verkehrskontrolle in nur wenigen Strassenblocks Entfernung vom Kapitol geraten. Sie wendete daraufhin, um zu fliehen. Dabei wäre sie beinahe mit mehreren Beamten kollidiert und krachte dann in den Polizeiwagen. Mehrere Schüsse abgefeuert

Nach kurzer Verfolgung sei die Täterin festgenommen worden, erklärte die Polizei. Die Frau habe sich «aggressiv» verhalten. Zuvor war noch von einem männlichen Täter die Rede gewesen.

Bei der Verfolgung feuerten die Beamten den Angaben zufolge mehrere Schüsse ab. Doch wurde niemand verletzt. Der Vorfall scheine krimineller Natur zu sein und «keine Verbindung zum Terrorismus zu haben», sagte eine Polizeisprecherin. Das Kapitol, wo der US-Kongress seinen Sitz hat, blieb für Besucher geöffnet.

Vor einer Woche hatte ein offenbar islamistischer Attentäter im Londoner Regierungsviertel mit seinem Auto Fussgänger angefahren und dabei zwei Menschen getötet. Anschliessend erstach er eine Wache vor dem Parlament. Der Täter wurde erschossen. Ein weiterer Passant erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

AFP/kat

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