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Frachter mit giftigen Substanzen treibt vor Ägypten

Ein mit giftigen Substanzen beladener italienischer Frachter ist vor Ägypten in Schwierigkeiten geraten. Er soll jedoch nicht vom Untergang bedroht sein.

Eine eindrückliche Erscheinung: Der italienische Frachter «Jolly Amaranto».
Eine eindrückliche Erscheinung: Der italienische Frachter «Jolly Amaranto».

Die Küstenwache von Alexandria hat ein SOS vom Frachter «Jolly Amaranto» empfangen. Wie schwer die Havarie des genuesischen Handelsschiffes ist, wurde zunächst nicht klar. Entgegen anderslautenden Medienberichten schlossen die Besitzer des Schiffs kategorisch aus, dass das Schiff vom Untergang bedroht sei.

«Es ist absolut nicht wahr, dass die «Jolly Amaranto» dabei ist, unterzugehen. Die Situation ist angespannt, und die Besatzung hat Angst, aber bisher geht es allen gut», erklärte Stefano Messina, leitender Manager der Reederei Ignazio Messina S.p.A.

Giftige Lacke und Farben an Bord

An Bord des Schiffes befinden sich seinen Angaben zufolge 21 Menschen - 16 Italiener und fünf Rumänen - sowie ein Hund. Nach Angaben der Reederei sind bereits zwei Hilfsschiffe zum Frachter unterwegs, schlechtes Wetter erschwere jedoch den Einsatz.

Die «Jolly Amaranto» war mit giftigem Material wie Lack, Farben, Spezialfarben für Druckereien und anderen chemischen und teilweise ätzenden Substanzen beladen. Eine Umweltkatastrophe schloss die Reederei dennoch zunächst aus.

«Das Schiff war mit 39 Containern beladen, einer ist in Malta ausgeladen worden», erklärte Messina. «Keine der noch an Bord befindlichen Substanzen kann ein Umweltdesaster auslösen wie etwa ein Tanker», betonte der Manager.

SDA/pbe

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