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Flughafenleitung tritt nach Tod von Total-Chef zurück

Der Flughafen-Chef und sein Stellvertreter ziehen nach dem tödlichen Unfall in Moskau die Konsequenzen. Vier Mitarbeiter werden zum Unglück verhört.

Markant war nicht nur sein Schnauz: Christophe de Margerie hier an einem Tennismatch in Paris. (1. Juni 2013)
Markant war nicht nur sein Schnauz: Christophe de Margerie hier an einem Tennismatch in Paris. (1. Juni 2013)
Reuters
De Margerie starb am Montag bei einem Unfall mit dem Privatjet auf dem Flughafen von Moskau. (21. Oktober 2014)
De Margerie starb am Montag bei einem Unfall mit dem Privatjet auf dem Flughafen von Moskau. (21. Oktober 2014)
Reuters
Die Unglücksmaschine: Das Wrack der Falcon-50 wird von einem Untersuchungsbeamten inspiziert. (21. Oktober 2014)
Die Unglücksmaschine: Das Wrack der Falcon-50 wird von einem Untersuchungsbeamten inspiziert. (21. Oktober 2014)
Russian Investigative Committee, Reuters
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Nach dem Tod von Total-Chef Christophe de Margerie bei einem Flugzeugunfall in Moskau sind der Flughafenchef Andrej Djakow und sein Stellvertreter Sergej Solnzew zurückgetreten. Ihr Rücktrittsgesuch sei angenommen worden, teilte der Airport Wnukowo heute mit.

Zudem seien zwei Schichtleiter und der Chef der Rollfeldarbeiten suspendiert worden. Die russische Ermittlungsbehörde hatte zuvor in dem Fall vier Flughafenmitarbeiter festgenommen.

Einem Ingenieur, der für die Schneeräumarbeiten verantwortlich ist, einem Flugleiter und zwei Fluglotsen werde vorgeworfen, die Sicherheit nicht gewährleistet zu haben, teilte Behördensprecher Wladimir Markin mit. Dies habe zu der Tragödie geführt. Die vier Verdächtigen wurden demnach verhört.

Der Privat-Jet vom Typ Falcon 50 war am späten Montagabend bei Nebel mit einem fahrenden Schneepflug auf der Startbahn zusammengeprallt. Alle vier Insassen des Flugzeugs kamen ums Leben, darunter der Chef des französischen Ölkonzerns.

Für den Schneepflug-Fahrer beantragten die Ermittler Polizeigewahrsam, wie ein Moskauer Gericht mitteilte. Dem Mann wird vorgeworfen, unter Alkoholrausch auf die Startbahn gefahren zu sein. Sein Anwalt widerspricht den Ermittlern.

AFP/wid

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